Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Kat Nr: 462 Sehr dünnwandiger, schwarzer doppelkonischer Becher aus feingemagertem Ton. Die Oberfläche ist feingeglättet, der Boden eingewölbt und der Unterteil breitet sich nach innen geschweift aus. Der Umbruch ist scharfkantig ausgebildet und die Schulterpartie richtet sich nach innen. Der kurze Hals zeigt eine zylindrische Gestalt und der Rand verjüngt sich nach außen. Lage im Grab: hinter dem Schädel (Ebenda, 8., Abb. 6.1). Fundstelle: Pári-Altacker, Grab 5, Fund. Nr: pa5.2, Inv. Nr: 71.61.2; Höhe: 128 mm, Mündung DM: 99 mm x 92 mm, Boden DM: 260 mm x 230 mm; Indices: A: 0,88, Dl: 3,94, D2: 2,66; Profilform: Ib3a2/c (Abb. 89.4). Kat. Nr: 463 Fleckig ausgebrannter, braungrauer, dickwandiger Napf aus grobkörnigem Ton, mit geglätteter Oberfläche. Der höhere Unterteil weist eine konische Form auf und der zylindrische Hals richtet sich ein wenig nach innen. Der Rand verjüngt sich einseitig. Auf dem Umbruch sind vier runde Doppelwarzen angebracht. Lage im Grab: bei den Ellbogen (Ebenda, 8., Abb. 6.2). Fundstelle: Pári-Altacker, Grab 5, Fund. Nr: pa5.3, Inv. Nr: 71.61.3; Höhe: 88 mm, Mündung DM: 112mm, Boden DM: 61 mm; Indices: A: 0,76, Dl: 2,03, D2: 1,83; Profilform: Ic3a5; Verzierung: Pvr05 (Abb. 89.6). Kat. Nr: 464 Dickwandiges, bräunliches Fußgefaß aus grobkörnigem Ton, mit geglätteter und poröser Oberfläche. Auf dem hohen und schlanken, ein wenig gebauchten und unten sich ausbreitenden Rohrfuß mit abgesetztem Rand steht tiefe und konische Schüsselpartie mit ausladendem Hals und sich verjüngendem Rand. Auf dem oberen Drittel der Schüssel sitzen vier spitze Ansätze. Lage im Grab: hinter dem Rücken (Ebenda, 8., Abb. 7.2). Fundstelle: Pári-Altacker, Grab 6, Fund. Nr: pa6.1, Inv. Nr: 71.62.1; Höhe: 480 mm, Mündung DM: 440 mm, Boden DM: 180 mm; Indices: A: 1,05, Fa: 2,37, Fb: 0,67, B: 4,86, C: 0,32; Fußtyp: 3.3.3, Schüsseltyp: 3.1.1, Profilform: la5dl; Verzierung: Pvrl 7+ (Abb. 90.2). Kat. Nr: 465 Dickwandige, schwarze ovale runde Schüssel aus grobkörnigem Ton, mit grober und geglätteter Oberfläche. Der Boden ist uneben. Die eine Seitenwand ist konisch, die andere dagegen leicht gerundet ausgeprägt. Der nach innen gezogene Rand richtet sich nach innen. Auf dem Umbruch sind vier vertikale, eingedrückte, flache Buckelgriffe angebracht. Lage im Grab: bei den Füßen (Ebenda, 9., Abb. 7.1). Fundstelle: Pári-Altacker, Grab 6, Fund. Nr: pa6.2, Inv. Nr: 71.62.5; Höhe: 90 mm, Mündung DM: 83x52 mm, Boden DM: 144x105 mm; Indices: A: 0,53, Dl: 1,26, D2: 1,20; Profilform: 2b2c3; Verzierung: Pvr02a (Abb. 90.5). Kat. Nr: 466 Bräunlicher, sackförmiger Napf aus körnigem Ton, mit niedrigem, konischem Unterteil und rundlichem Bauch. Schulterpartie und Hals sind nach innen gerichtet und der Rand verjüngt sich einseitig. Die Oberfläche grob. Auf dem Hals sind zwei, horizontal durchbohrte und flache, gegenständige Buckelgriffe verteilt. Lage im Grab: vor der Gesichtspartie (Ebenda, 9., Abb. 7.3). Fundstelle: Pári-Altacker, Grab 6, Fund. Nr: pa6.3, Inv. Nr: 71.62.4; Höhe: 80 mm, Mündung DM: 65 mm, Boden DM: 66 mm; Indices: A: 0,87, Dl: 1,50, D2: 1,06; Profilform: lc2el; Verzierung: Pvr51a (Abb. 90.3). Kat. Nr: 467 Dickwandiger, braungrauer faßförmiger Napf aus grobkörnigem Ton, mit körniger und grober Oberfläche. Der Unterteil ist konisch, Bauch- und Schulterpartie sind rundlich geformt. Der kurze Hals weist eine zylindrische Form auf und der Rand verjüngt sich nach außen. Auf der Schulter sind zwei horizontal durchbohrte, flache und vertikale Buckelgriffe angebracht. Lage im Grab: neben dem vorigen Gefäß (Ebenda, 9., Abb. 10.1).