Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)

István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy

Kat. Nr: 347 Dünnwandige, graubraune runde Knickwandschüssel aus feingeschlämmtem Ton. Auf eingewölbtem Boden stehen konischer Unterteil und sich nach innen geschweift ausbreitender, profilierter Oberteil, mit sich nach außen verjüngendem Rand. Die Bauchkante ist scharf ausgeprägt. Auf der feingeglätteten Oberfläche und dem Innenrand sind Reste von roter Malfarbe erhalten. Lage im Grab: vor den Knien (Ebenda, 151., Taf. 81.2). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 355, Fund. Nr: zv355.1, Inv. Nr: 2.525.1948; Höhe: 38 mm, Mündung DM: 91 mm, Boden DM: 37 mm; Indices: A: 0,41, Dl: 2,16, D2: 2,45, El: 1,11; Profilform: 2b2a2/b; Außenwand- und Irv-RF (Abb. 49.1). Kat. Nr: 348 Dickwandiger, braungrauer Napf aus grobkörnigem Material, mit grober Oberfläche. Unterteil und Bauch sind gerundet gestaltet und der kurze Hals lädt aus. Der Rand verjüngt sich einseitig. Auf dem Umbruch sitzen „vier gegenständige und stark hervorspringende", sich verjüngende Warzen. Lage im Grab: vor dem Schädel (Ebenda, 151., Taf. 81.1). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 355, Fund. Nr: zv355.2, Inv. Nr: 2.528.1948; Höhe: 112 mm, Mündung DM: 160 mm, Boden DM: 86 mm; Indices: A: 0,70, Dl: 1.74, D2: 1,86, El: 0,86; Profilform: lclal; Verzierung: Pvr42a (Abb. 49.2). Kat. Nr: 349 Restlicher Teil eines dickwandigen, bräunlichen dreigliedrigen Kruges aus grobem und körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Boden ist eingewölbt. Breitkonischer Unterteil, Bauch und Schulterpartie sind ein wenig rundlich. Der Hals fehlt. Auf dem Umbruch sind vier runde Warzen angebracht. Lage im Grab: hinter dem Schädel (Ebenda, 151., Taf. 81.5). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 355, Fund. Nr: zv355.3, Inv. Nr: 2.530.1948; Breite: 200 mm, Boden DM: 360 mm; Profilform: lblbl/a, Verzierung: Pvrll (Abb. 49.4). Kat. Nr: 350 Dunkelgraues, dickwandiges Fußgefaß aus grobkörnigem Ton, mit mäßig hohem und fein gegliedertem, unten ausladendem Rohrfuß. Die geknickte tiefe Schüsselpartie hat einen gerundeten, konischen Unterteil und einen sich nach innen geschweift ausbreitenden Oberteil. Der Rand verjüngt sich nach außen. Die Oberfläche ist geglättet. Lage im Grab: hinter dem Schädel (Ebenda, 151., Taf. 81.3). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 355, Fund. Nr: zv355.4, Inv. Nr: 2.527.1948; Höhe: 176 mm, Mündung DM: 210 mm, Boden DM: 100 m; Indices: A: 0,83, Fa: 1,04, Fb: 0,68, B: 3,08, C: 0,31; Fußtyp: 2.1.1, Schüsseltyp: 3.1.2, Profilform: Ia2c2/b (Abb. 49.3). Kat. Nr: 351 Dünnwandiger, dunkelgrauer dreigliedriger Becher aus feingeschlämmtem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der Boden ist eingewölbt, darauf stehen konischer Unterteil, kantiger Bauch und nach innen gezogene Schulterpartie. Der breite Hals lädt trichterförmig aus und der Rand verjüngt sich nach außen. „Unter dem Rand ist innen und außen ein umlaufendes Band rot bemalt. Beim Hals ist ein Streifen, wovon die Hälfte bereits auf die Schulter übergreift, ebenso am Bauchumbruch, wobei dieser ein breites umlaufendes rotes Band in zwei Hälfte teilt ... Der rote Streifen des Bauchumbruchs und der Boden sind mit zwei gegenständigen, oben breiteren roten senkrechten Bändern verbunden". Lage im Grab: unter dem Fußgefaß zv 355.4 (Ebenda, 151., Taf. 81.4). Fundstelle: Zengővárkony 13, Grab 355, Fund. Nr: zv355.5, Inv. Nr: 2.531.1948; Höhe: 104 mm, Breite: 122 mm, Mündung DM: 105 mm, Boden DM: 37 mm; Indices: A: 0,85, Dl: 3,29, D2: 2,83, El: 2,12, E2: 0,93; Profilform: lbla2; Verzierung: RF, Irv-RF (Abb. 49.5). Kat. Nr: 352 Fleckig ausgebranntes, graues, dickwandiges Butmir-Gefäß aus grobkörnigem Ton. Der Unterteil ist konisch ausgeprägt, der Umbruch, mit vier runden Buckeln, rundlich und die Schulter leicht gewölbt. Der Rand verjüngt sich nach außen. Lage im Grab: vor den Knien (Ebenda, 152., Taf. 80.12).

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