Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)

István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy

Kat. Nr: 297 Dünnwandiger, dunkelgrauer dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton. Der Boden ist eingewölbt, der niedrige Unterteil konisch und der Bauch, darauf mit vier runden Buckeln, gerundet ausgeprägt. Schulterpartie und Hals sind S-förmig geformt. Die feingeglättete Oberfläche weist Reste von roter Malfarbe auf (Ebenda, 130., Taf. 68.3). Fundstelle: Zengővárkony 6d, Grab 262, Fund. Nr: zv262.1, Inv. Nr: 5.88.1938; Höhe: 60 mm, Mündung DM: 60 mm, Boden DM: 48 mm; Indices: A: 1,0, Dl: 1,25, D2: 1,25, El: 1,9, E2: 0,95; Profilform: Ib2b4/b; Verzierung: RF, Pvr05 (Abb. 13.2). Kat. Nr: 298 Dunkelgrauer, dünnwandiger dreigliedriger Becher aus feingeschlämmtem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der Boden ist eingewölbt und die Standfläche kurz. Darauf stehen konischer Unterteil, gerundeter Bauchumbruch und nach innen gezogene Schulterpartie. Der mäßig hohe Hals ist ein wenig trichterförmig gestaltet. Auf dem Umbruch sind sich vier runde Warzen angebracht. „Unter dem Umbruch sind vier mit je zwe parallelen dicht nebeneinander eingeritzten Linien gezeichnete dem Boden zustrebende Halbkresibögen ... Von der Mitte dieser Bögen streben langgezogene, ein wenig nach links geneigte 1,5­2 cm breite Hacken die ebenfalls aus zwei Linien bestehen, nach oben und vom Rand ebensolche, doch sind sie unten nach rechts geneigt...". Der Boden, die Oberfläche und der Innenrand waren rot bemalt. Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 130-131., Taf. 68.3., Taf. 101.2., Abb. 25). Fundstelle: Zengővárkony 6d, Grab 263, Fund. Nr: zv263.1, Inv. Nr: 5.91.1939; Höhe: 103 mm, Profilform: (lb2a); Verzierung: RF, p-lela, f-lela, g-lela, Irv-RF. Kat. Nr: 299 Dunkelgrauer dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Auf leicht eingewölbtem Boden und kurzer Standfläche stehen konischer Unterteil, gerundeter Bauch mit vier runden gegenständigen Warzen und niedrigere, gewölbte Schulterpartie. Der mäßig hohe Hals ist trichterförmig modelliert und der Rand verjüngt sich nach außen. Lage im Grab: vor dem Schädel (Ebenda, 132., Taf. 68.6). Fundstelle: Zengővárkony 8b, Grab 265, Fund. Nr: zv265.1, Inv. Nr: 5.95.1939; Höhe: 69 mm, Mündung DM: 66 mm, Boden DM: 25 mm; Indices: A: 1,04, Dl: 2,64, D2: 2,64, El: 1,12, E2: 0,37; Profilform: Ib2a3/c; Verzierung: Pvr05 (Abb. 32.1). Kat. Nr: 300 Dickwandiger, braungrauer Napf aus grobem und körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Boden ist leicht eingewölbt und die Standfläche kurz. Darauf stehen konischer, leicht gegliederter Unterteil und rundlicher Umbruch. Schulter und Hals zeigen eine S-förmige Gestalt. Auf dem Bauchumbruch und unter dem Rand sind nahe beieinander je zwei sich verjüngende Ansätze angebracht. Lage im Grab: vor dem Becken (Ebenda, 132., Taf. 68.7). Fundstelle: Zengővárkony 8b, Grab 265, Fund. Nr: zv265.2, Inv. Nr: 5.96.1939; Höhe: 144 mm, Breite: 150 mm, Mündung DM: 142 mm, Boden DM: 72 mm; Indices: A: 0,96, Dl: 2,08, D2: 1,97; Profilform: lc2bl/a; Verzierung: Pvrll (Abb. 32.2). Kat. Nr: 301 Dunkelgraues, dickwandiges Butmir-Gefäß aus grobkörnigem Ton. Auf kurzer Standfläche steht konischer Unterteil. Der Bauch ist rundlich ausgebildet und die Schulter gewölbt. Der Rand verjüngt sich einseitig. Umbruch und Schulter sind mit je vier gegenständigen und horizontal durchbohrten, runden Buckeln versehen. Die geglättete Oberfläche weist Spuren von roter Bemalung auf. Lage im Grab: hinter dem Schädel, in der Schüssel zv266.4 (Ebenda, 132., Taf. 68.8). Fundstelle: Zengővárkony 8b, Grab 266, Fund. Nr: zv266.1, Inv. Nr: 5.98.1939; Höhe: 164 mm, Breite: 198 mm, Mündung DM: 78 mm, Boden DM: 39 mm; Indices: A: 0,82, Dl: 5,07, D2: 1,98, El: 0,54; Profilform: 2a2a2; Verzierung: RF, Pvr05+ (Abb. 32.3).

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