Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)

István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy

Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 214, Fund. Nr: zv214.2; Inv. Nr: 11.197.1938; Höhe: 170 mm, Breite: 205 mm, Mündung DM: 82 mm, Boden DM: 70 mm; Indices: A: 0,82, Dl: 2,92, D2: 1,17, El: 0,78; Profilform: 2a2al/a; Verzierung: RF, f-2d2al, g-2d2al, f-2d2cl, Pvr07a (Abb. 26.8). Kat. Nr: 261 Bräunlichgrauer, dünnwandiger, dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der Boden ist eingewölbt, Unterteil und Bauch sind rundlich. Die Schulter und der hoher Hals zusammen besitzen eine S-förmige Gestalt. Der Rand verjüngt sich nach außen. Hals und Innenrand sind oben mit einem umlaufenden rotem Band verziert. „Am unteren Teil des Halses ist ein rotbemaltes, umlaufendes Band 2,5 cm breit, das auch auf die obere Schulterpartie übergreift. Von hieraus gehen in gleichen Abständen je zwei vertikale, rotbemalte, trapezförmige Bänder sich allmählich verbreitend, daß ihre innere Linie noch über dem Umbruch in einer Spitze zusammenmünden. Eine ebensolche geo. Figur ist auch auf unteren Gefaßpartie zu sehen, diese entspringen aber aus der rotbemalten Bodenfläche. Die gegen den Bauchumbruch sich verbreitenden trapezförmigen Felder bilden eben hier ein H-förmiges Motiv, das sich in gleichen Abständen viermal wiederholt". Lage im Grab: „in der Richtung des Schädels (Ebenda, 119., Taf. 60.2., Taf. 109.2). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 214; Fund. Nr: zv214.3; Inv. Nr: 11.192.1938; Höhe: 122 mm, Breite: 154 mm, Mündung DM: 116 mm, Boden DM: 40 mm; Indices: A: 0,79, Dl: 3,85, D2: 2,90, El: 2,10, E2: 1,20; Profilform: lblb.2; Verzierung: RF, f-2d2al, g-2d2al, f-2d2c3, Irv-RF (Abb. 26.7). Kat. Nr: 262 Dünnwandiger, grauer, dreigliedriger Becher aus feingeschlämmtem Ton. Der Boden ist eingewölbt. Auf leicht gebauchtem, konischem Unterteil steht abgerundeter und kantig gestalteter Bauch mit vier flachen, scheibenförmigen Ansätzen. Auch die Schulter ist gewölbt. Der mäßig hohe Hals ist trichterförmig ausgebildet und der Rand verjüngt sich nach außen. Die ganze feingeglättete Oberfläche und auch der Boden weisen Spuren von roter Malfarbe auf. „Innen ist der Rand in cca 1,5 cm Breite rot bemalt". Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 118-119., Taf. 60.4). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 214, Fund. Nr: zv214.4; Inv. Nr: 11.196.1938; Höhe: 122 mm, Breite: 142 mm, Mündung DM: 120 mm, Boden DM: 42 mm; Indices: A: 0,85, Dl: 3,38, D2: 2,85, El: 1,65, E2: 0,91; Profilform: lbla2; Verzierung: Pvr07a, Irv-RF, (Abb. 26.6). Kat. Nr: 263 Bruchstücksweise erhaltene, dunkelgraue, dickwandige runde Knickwandschüssel, mit poröser Oberfläche aus grobkörnigem Ton. Auf breitkonischem Unterteil stehen geknickter Umbruch und nach innen geschweift ausladender Hals mit sich nach außen verjüngendem Rand. „Unter dem Rand ist ein 1,5 cm, unter dem Bauchumbruch ein 2,8-3 cm breites umlaufendes Band. Diesem schließen sich an der Schulter fünf­sechs breitere rote und dazwischen vier-fünf schmälere, schräge, graue Bänder in gleichmäßigen Abständen an. Vom eingewölbten und rot bemalten Boden gehen unter der Bauchkante zwei nach oben breitere, gegenständige, rotbemalte Streifen". Auch die Innenfläche war mit roten Mustern verziert. Lage im Grab: hinter der Schulter (Ebenda, 119., Taf. 60.5., Taf. 111). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 214, Fund. Nr: zv214.5; Inv. Nr: 11.194.1938; Höhe: 100 mm, Mündung DM: 354 mm, Boden DM: 92 mm; Profilform: (2b2a); Verzierung: RF, g-ldla3, p-2d2al, f­2d2al, p-2d2b2, f-2d2b2, g-2d2b2, g-2d2dl, Inv-RF. Kat. Nr: 264 Schematisch gestaltetes, vierbeiniges tierformiges Geföß von dunkelgrauer Farbe aus grobkörnigem Ton. Uber den Hinterbeinen ist der Schwanz plastisch dargestellt. Vorne ist ein Vorsprung mit glatter ovaler Bruchfläche: hier war Hals und Kopf des Tieres. Das Gefäß steht auf kleinen Füßen, die sich nach unten allmählich verschmälern. Innen ist das Gefäß in der Höhe der Füßen eben, und die Füße sind innen hohl. Das Gefäß weist Spuren von rotbemalten Motiven auf. Der Kopf wurde anhand von südwestslowakischen Parallelfunden rekonstruiert. Lage im Grab: an der Stelle des Schädels (Ebenda, 118., Taf. 40.1 = Taf. 110a­b).

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