Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)

István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy

trichterförmige Gestalt und der Rand verjüngt sich nach außen. Auf der geglätteten Oberfläche sind Spuren von roter Bemalung erhalten. Das Gefäß hat ,je vier zick-zackförmig und in gleichen Abständen angeordneten Warzen am Hals und am Bauchumbruch". Lage im Grab: vor dem Schädel (Ebenda, 115., Taf. 58.7). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 201, Fund. Nr: zv201.2, Inv. Nr: 11.149.1938; Höhe: 106 mm, Breite: 92 mm, Mündung DM: 70 mm, Boden DM: 30 mm; Indices: A: 1,15, Dl: 3,06, D2: 2,33; Profilform: Ib2b5/a; Verzierung: RF, Pvr05+ (Abb. 24.5). Kat. Nr: 246 Fleckig ausgebranntes, dickwandiges, dunkelgraues Fußgefäß aus grobem, körnigem Ton. Auf breitem und fein gegliedertem, unten ausladendem Rohrfuß stehen mittelmäßig hohe Schüsselpartie mit konischem Unterteil, geknickte Bauchkante und nach innen geschweift ausladender Hals, Der Rand verjüngt sich nach außen. Die poröse Oberfläche war ursprünglich bemalt. Auf dem Schüsselumbruch und dem Hals des Fußes sind je vier Buckel „zickzackförmig in regelmäßigen Abständen" angebracht. Lage im Grab: bei den Füßen (Ebenda, 115., Taf. 58.15). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 203, Fund. Nr: zv203.1, Inv. Nr: 11.152.1938; Höhe: 192 mm, Mündung DM: 220 mm, Boden DM: 98 mm; Indices: A: 0,87, Fa: 1,34, Fb: 0,59, B: 3,46, C: 0,24; Fußtyp: 3.3.2, Schüsseltyp: 2.1.4, Profilform: Ia3b3/a; Verzierung: RF, Pvr05+ (Abb. 25.1). Kat. Nr: 247 Bruchstücksweise erhaltene, dickwandige, dunkelgraue runde niedrige Schüssel aus grobkörnigem Ton. Der Boden ist breit und flach. Der Unterteil erweitert sich leicht gebaucht aus, der Hals lädt weit aus und der Rand verjüngt sich nach außen. Die ursprünglich bemalte Oberfläche ist porös. Lage im Grab: bei den Knien (Ebenda, 115., Taf. 58.14). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 203, Fund. Nr: zv203.2, Inv. Nr: 11.153.1938; Höhe: 88 mm, Mündung DM: 428 mm, Boden DM: 120 mm; Indices: A: 0,20, D2: 3,56; Profilform: 2blb3/a; Verzierung: RF (Abb. 25.2). Kat. Nr: 248 Dunkelgrauer, dünnwandiger dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Auf eingewölbtem Boden und kurzer Standfläche steht konisch ausladender und gerundeter Bauch. Bauch und Schulterpartie sind rundlich geformt. Der hohe und breite Hals ist trichterförmige ausgebildet. Der ausladende Rand verjüngt sich nach außen. „Die ganze Oberfläche war rotbemalt und auch ein breiterer Streifen innen unter dem Rand". Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 115., Taf. 58.11). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 205, Fund. Nr: zv205.1, Inv. Nr: 11.159.1938; Höhe: 112 mm, Breite: 112 mm, Mündung DM: 106 mm, Boden DM: 32 mm; Indices: A: 1,0, Dl: 3,50, D2: 3,31; Fußtyp: 2.1.1, Schüsseltyp: 2.1.4, Profilform: Ib2b2/d; Verzierung: RF, Pvrl 1, Irv-RF (Abb. 25.3). Kat. Nr: 249 Fragmentiert erhaltene, dickwandige, dunkelgraue runde Knickwandschüssel aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Boden ist eingewölbt und der Unterteil konisch ausladend. Auf geknicktem Bauch mit vier Warzen steht sich nach innen geschweift ausbreitender Hals mit sich verjüngendem Rand. Die Innenfläche ist mit roter Malfarbe verziert: „Unter dem Rand ist ein umlaufendes 1,5 cm breites Band rot bemalt, dann folgt ein 2,5 cm breites unbemaltes und schließlich ein 5 cm breites bemaltes ... In der Mitte der Schüssel sind innen fünf, je drei breitere rote und je zwei schmälere unbemalte Streifen kreuzweise, die sich dem umlaufenden Band der Umbruchslinie anschließen". Auch die Außenwand zeigt rote Farbspuren. Lage im Grab: ebendort, in der Richtung des Kopfes (Ebenda, 116., Taf. 58.10). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 205, Fund. Nr: zv205.2, Inv. Nr: 11.158.1938; Höhe: 92 mm, Mündung DM: 34 mm, Boden DM: 120 mm; Indices: A: 0,27, Dl: 2,36, D2: 2,83, El: 1,09; Profilform: 2b2al/a; Außen- und Innenwandverzierung: RF (Abb. 25.4).

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