Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)

István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy

Kat. Nr: 198 Dunkelgraue, dickwandige runde Knickwandschüssel aus grobem, körnigem Material, mit profilierter Wand, kurzer Standfläche, konischem und leicht gerundetem Unterteil bzw. kugeligem Bauch. Der Umbruch ist mit vier horizontal durchbohrten, kleinen „Warzenhenkeln" versehen. Der ausladende Hals zeigt eine nach innen geschweifte Form und der Rand verjüngte sich einseitig. Die Oberfläche porös. „Unter dem Rand und am Knick ist sie mit je einem umlaufenden roten Band verziert. Diese beiden werden über den Warzen mit je einem 8 cm breiten roten Band verbunden. Diese werden von senkrechten schmalen unbemalten Bändern gegliedert". Auch der Innenrand wurde mit einem roten Band verziert. Lage im Grab: neben dem Gefäß zvl08.2 (Ebenda, 107., Taf. 53.2., Taf. 108.1). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 180, Fund. Nr: zvl 80.4, Inv. Nr: 11.75.1938; Höhe: 128 mm, Mündung DM: 344 mm, Boden DM: 84 mm; Indices: A: 0,37, Dl: 3,52, D2: 4,09, El: 1,0; Profilform: 2b2al/b; Verzierung: p-2d2al, f-2d2al, g-2d2al, f-2d2cl, p-2d2h2, Pvr05+, Irv-RF (Abb. 18.3). Kat. Nr: 199 Dunkelgraues, dickwandiges Fußgeföß aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der unten ausladender Rohrfuß ist nur ein wenig profiliert und die Schüsselpartie, mit vier runden Buckeln, konisch und leicht gegliedert. Der Hals lädt aus und der Rand verjüngt sich nach außen.Die bemalte Verzierung verziert die Schüssel wand in vier Feldern geteilt: „unter dem Rand und die Umbruchslinie wird von je einem umlaufenden roten Band begleitet. Vom Rand ausgehend laufen ... vier breite, vertikale, nach unten schmälere Bänder bis zum Boden der Schüssel, bzw. zum oberen Ende des Fußes. Die unbemalten Felder sind trapezförmig. Der Fuß hat je drei schmale rote und dazwischen je zwei unbemalte senkrechte Bänder; zwischen diesen die Spuren von ebensolchen schiefen Bändern in abwechselnder Anordnung". Lage im Grab: vor den Knien (Ebenda, 108., Taf. 54.6., Taf. 98.1). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 181, Fund. Nr: zvl81.1, Inv. Nr: 11.85.1938; Höhe: 244 mm, Mündung DM: 240 mm, Boden DM: 136 mm; Indices: A: 1,01, Fa: 1,61, Fb: 0,67, B: 2,60, C: 0,23; Fußtyp: 3.3.2, Schüsseltyp: 2.1.4, Profilform: Ia4b4; Verzierung: RF, p-2d2al, g-2d2bl, g-2d2e, Pvr05 (Abb. 18.8). Kat. Nr: 200 Dickwandiger, dunkelgrauer dreigliedriger Krug aus grobem, körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Unterteil ist eingewölbt und der konische Unterteil ein wenig profiliert. Der mit vier runden Buckeln verzierte Bauch ist rundlich und die Schulterpartie gewölbt. Der hohe Hals zeigt eine trichterförmige Gestalt und der Rand verjüngt sich nach außen. Die Oberfläche weist Reste von roter Malfarbe auf. „Der Hals ist mit fünf breiten, roten umlaufenden Bändern, die mit grauen abwechseln, verziert". Lage im Grab: vor den Knien (Ebenda, 108., Taf. 54.8). Fundsteile: Zengővárkony 6c, Grab 181, Fund. Nr: zvl81.2, Inv. Nr: 11.82.1938; Höhe: 352 mm, Breite: 264 mm, i iündung DM: 168 mm, Boden DM: 112 mm; Indices: A: 1,33, Dl: 2,35, D2: 1,50, El: 2,03, E2: 0,86; Profilform: ldlc2/a, Verzierung: RE, p-2d2al (Abb. 18.6). Kat. Nr: 201 L unkelgraue, dickwandige runde Knickwandschüssel aus grobkörnigem Material, mit poröser Oberfläche. Der Boden ist eingewölbt und der konische Unterteil ein wenig abgerundet. Die Bauchkante wird stark betont und der ausladende Hals richtet sich nach innen. Der sich ausbreitende Rand verjüngt sich nach außen. Auf den Außen- und der Innenflächen haben sich Spuren von roter Bemalung erhalten. Der Hals ist mit vier horizontal durchlochten Warzen versehen. Lage im Grab: bei den Fußknochen (Ebenda, 108., Taf. 54.9). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 181, Fund. Nr: zvl 81.3, Inv. Nr: 11.84.1938; Höhe: 96 mm, Mündung DM: 340 mm, Boden DM: 96 mm; Indices: A: 0,28, Dl: 2,87, D2: 3,54, El: 1,40; Profilform: 2b2al/a; Verzierung: RF, Pvr05+, Innenwandverzierung: RF (Abb. 18.9). Kat. Nr: 202 Bruchstücksweise erhaltene, graue, dickwandige runde Knickwandschüssel aus grobem, körnigem Ton. Der Boden ist ein wenig eingewölbt und der Unterteil breitet sich gerundet und konisch aus. Der Hals hat eine nach innen geschweifte Form und der ausladende Hals verjüngt sich nach außen. „Die Schulter ist mit

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