Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 119, Fund. Nr: zvl 19.1; Inv. Nr: 1.1 15.1938; Höhe: 190 mm; Profilform: (la); Verzierung: Pvr05, Kat. Nr: 138 Dickwandiges, graues Fußgeföß aus grobem und körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der breite und hohe Rohrfuß lädt unten aus und verjüngt sich. Die tiefe Schüsselpartie zeigt eine sich nach innen geschweift ausbreitende Form. Auf dem Hals und der Schüsselwand sich je vier runde und große Ansätze verteilt. Lage im Grab: bei den Knien (Ebenda, 90., Taf. 44.2). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 121, Fund. Nr: zvl21.1, Inv. Nr: 1.116.1938; Höhe: 392 mm, Mündung DM: 364 mm, Boden DM: 200 mm; Indices: A: 1,96, Fa: 1,38, Fb: 0,66, B: 2,75, C: 0,30; Fußtyp: 3.3.1, Schüsseltyp: 3.1.1, Profilform: la3cl/a; Verzierung: RF, Pvr07b (Abb. 38.3). Kat. Nr: 139 Unten ausladender Rohrfuß mit abgesetztem Rand eines grauen, dickwandigen Fußgefößes aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Auf der Oberfläche haben Reste von roter Malfarbe erhalten und der Innenrand der Schüsselpartie ist mit einem 60 mm breiten roter Streifen verziert. Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 90., Taf. 44.1 ). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 121, Fund. Nr: zvl 21.2, Inv. Nr: 1.117.1938; Höhe: 220 mm, Boden DM: 140 mm; Indices: Fa: 1,57, Fb: 0,70; Fußtyp: 3.3.1, Profilform: (la); Verzierung: RF, Inv-RF (Abb. 38.4). Kat. Nr: 140 Dickwandiges, dunkelgraues Fußgeföß aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der kurze und weit ausladende Rohrfuß erweitert sich nach unten aus. Darauf steht breite, mittelhohe Schüsselpartie mit konischer Wand und vier runden Buckeln. Der Rand verjüngt sich einseitig. Auf der Oberfläche sind noch Reste von roter Bemalung zu erkennen. Lage im Grab: hinter den Beineknochen (Ebenda, Taf. 44.5) Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 127, Fund. Nr: zvl27.1, Inv. Nr: 1.129.1938; Höhe: 184 mm, Mündung DM: 376 mm, Boden DM: 144 mm; Indices: A: 0,48, Fa: 0,63, Fb: 0,66, B: 3,91; Fußtyp: 1.2.2, Schüsseltyp: 2.1.2, Profilform: lalbl; Verzierung: RF, Pvrl 7 (Abb. 38.2). Kat. Nr: 141 Reste eines dickwandigen, grauen und gedrungenen Butmir-Gefößes aus grobem und körnigem Ton. Der Unterteil war konisch, der Bauch ist kantig abgerundet und die hohe Schulter leicht gewölbt. Der Rand verjüngt sich nach außen. Auf dem Hals sind vier abgeflachte Ansätze verteilt und die Oberfläche weist Spuren von roter Malfarbe auf. Lage im Grab: beim südwestlichen Rand des Grabes (Ebenda, 92). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 128, Fund. Nr: zvl 28.1, Inv. Nr: 1.136.1938; Breite: 366 mm; Profilform: (2a); Verzierung: RF, Pvr05+ (Abb. 38.5). Kat. Nr: 142 Dickwandige, dunkelgraue runde Schüssel aus grobkörnigem Ton. Die Standfläche ist kurz und die Gefaßwand lädt konisch aus. Die Wand ist mit vier runden Buckeln verziert. Lage im Grab: neben der vorigen Keramik (Ebenda, 92., Taf. 44.3). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 128, Fund. Nr: zvl28.2, Inv. Nr: 1.131.1938; Höhe: 100 mm, Mündung DM: 253 mm, Boden DM: 122 mm; Profilform: (2b2b2/a); Verzierung: Pvr05. Kat. Nr: 143 Dickwandiges, dunkelgraues Fußgeföß aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der breite und mäßig hohe, nur ein wenig profilierte Fuß lädt unten aus. Der Unterteil der Schüsselpartie zeigt eine konische Form und der Hals breitet sich profiliert aus. Auf der Bauchkante der Schüssel sitzen vier flache Buckeln. „Der Fuß ist mit schachbrettartigen, abwechselnd angeordnetet rot bemalten Rhomben und Kreisen verziert. Beim oberen Ende der Fußes ist ein 2,5 cm breiter umlaufender Streifen". Lage im Grab: bei den vorigen Gefäßen (Ebenda, 92., Taf. 44.4., Taf. 107).