Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 29. (Szekszárd, 2007)

Zalai-Gaál István: Von Lengyel bis Mórágy. Die spätneolithische Grabkeramik in Südtransdanubien aus den alten Ausgrabungen. I. Analyse

Linien an 290 . g-2d2b3 : Auf dem Unterteil des Bechers zv239.2 treten kurze, vertikale und dreifache Linienbündel in vier Feldern verteilt auf (typ. Taf. 11) 29] . Variante g-2d2c (3): Die auf der Oberfläche der Becher zvl 78.3, zv214.3 und zv74.4 als Haupt Verzierung vorhandenen (typ. Taf. 11). f-2d2c Motive wiederholen sich als Fortsetzungen der Hauptmotive auch auf dem Unterteil der Gefäße. Variante g-2d2d (5): Dicke, vertikale, gemalte Streifen. Auf dem Unterteil der rundlichen Schüssel zv57.8 292 , zvl79.5 293 , zv214.5 294 und zvl 80.4 laufen vier kurze, vertikale Streifen in vier Feldern verteilt (typ. Taf 33). Auf dem Unterteil des Bechers zvl 80.2 sind drei solche Motive zu finden (typ. Taf. 12) 295 . Variante g-2d2e (2): Den Hohlfuß des Fußgefaßes zvl 81.1 verzieren aus dünnen Linien bestehende kurze und schräg aufgetragene Bündel (Abb. 18.8) 296 . Auf dem Unterteil des Fußgefaßes zv57.6 begegnet man doppelten, parallelen, schräg aufgetragenen gemalten Linien 297 . Variante g-2d2f (2): Schräg gemalte Streifenmotive. g-2d2f 1 : Auf dem Fuß des Gefäßes zv247.2 kreuzen sich schräg aufgetragene, dickere Streifen, sodass die Linien negativ erscheinende Rauten bilden 298 . g-2d2f2 : Auf dem Hohlfuß des Fußgefaßes m2.1 kreuzen sich doppelt gemalte Linienbündel, die negativ erscheinende Fläche ist auch hier rautenförmig (typ. Taf 6). Variante g-2d2g (1): Die wechselnden stehenden Motive in umgekehrter V-Form auf dem Unterteil des Butmir-Gefaßchens m91.1 bestehen aus dreifachen Linienbündeln (typ. Taf. 31). Variante g-2d2h (1): Die gemalten Reihen von Zickzackmotiven auf der Innenseite der Knickwandschüssel gyl2.1 werden von vierfachen, parallelen und dünn aufgetragenen gemalten Linienbündeln begrenzt (typ. Taf. 33). Die gemalten Spiralen, Kreise und Vierecke sowie die meist nur als ergänzendes Motiv verwendeten geraden linearen, eingeritzten oder gemalten Motive sind in allen Dispositionen vorhanden. Die gemalten Mäander- und Dreieckmotive erscheinen als Rand- und Hauptverzierung. Die gemalten Zickzack-Motive treten als Rand- und Unterteilverzierung auf. Eingeritzte Spiralen kommen sowohl als Haupt- als auch als Unterteilverzierung vor. Acht Motive, die eingeglätteten Spiralen und Halbkreise, die eingeritzten Halbkreise, plastische und eingeritzte Wellenlinien, eingeritzte Mäander und „Pfauenfeder"-Motive sind dagegen ausschließlich als Hauptverzierung der untersuchten Grabkeramik bekannt geworden (Tabelle 7): 290 Ebd. 119, Taf. 60.5=Taf. 111. 291 Ebd. 126, Taf. 67.2=Taf 105.3 292 DOMBAY 1939, 24, Taf. 16.12=Taf. 21.1 l=Taf. 26. 293 DOMBAY 1960, 106, Taf. 52.5=Taf. 108.2=Taf. 103. 294 Ebd. 119, Taf. 60.5=Taf. 111. 295 Ebd. 107, Taf. 53.4=Taf. 113.a-b. 296 Ebd. 108, Taf. 54.6=Taf. 98.1. 297 DOMBAY 1939, 24, Taf. 16.8=Taf. 21.3=Taf 25. 298 DOMBAY 1960, 128, Taf 67.6=Taf. 102.1. 78

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