Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 29. (Szekszárd, 2007)

Zalai-Gaál István: Von Lengyel bis Mórágy. Die spätneolithische Grabkeramik in Südtransdanubien aus den alten Ausgrabungen. I. Analyse

Diagramm 4. Verteilung der Grabgefäße nach Wandstärke. Sowohl grobkörnige Magerung als auch eine dicke Wand sind für die größeren Keramikgefäße typisch. Kleine Wandstärken treten in der Mehrzahl der untersuchten Fälle zusammen mit feinkörniger Magerung auf. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um kleinere Gefaßgattungen (Becher, Näpfe). Technologische Eigenschaften des Scherbens Auch die Struktur des Materials der Grabgefäße kann nur an den Bruchflächen und der Oberfläche untersucht werden. a: 0,7% (3) der Grabkeramik haben einen sehr schlecht gebrannten, weichen Scherben. b: Fast die Hälfte der Exemplare, 46,9% (201) wurde nur schwach gebrannt. Meistens ist dieses technologische Merkmal für die großen Gefäße charakteristisch. c: Ein mäßig harter Scherben ist bei 3,2% (14) der Fälle feststellbar. d: 6,3% (27) der Artefakte zeigen eine homogene Scherbenmatrix und wurden sehr hart gebrannt; e: 1,8% (8) der Keramikgefäße sind ebenfalls hart gebrannt, weisen aber einen porösen Scherben auf. f: Die zweitgrößte Gruppe (40,8%, 175) stellen Gefäße (Becher, Näpfe, kleine Butmir-Gefaße) mit einem feingeschlämmten, hart ausgebrannten und dünnwandigen, aber brüchigen Scherben dar (Diagramm 5). Diagramm 5. Verteilung Grabgefäße nach den Scherbeneigenschaften. 33

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