Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 29. (Szekszárd, 2007)

Zalai-Gaál István: Von Lengyel bis Mórágy. Die spätneolithische Grabkeramik in Südtransdanubien aus den alten Ausgrabungen. I. Analyse

(5,4%); 8. la-2a , 14 (4,2%); 9. lb-2a-2bc , 13 (3,9%); 10. la-2a-2bc , 12 (3,6%); //. 2a-2bc , 9 (2,7%); 12. la-lb-ld . 7 (2,1%); 13. la-lb-ld-2bc . 6 (1,8%); 14. la-lb-ld-2a , 3 (0,9%); 15. l a-lb-lc-2a-2bc . 2 (0,6%); 16. lb-ld-2a-2bc . 2 (0,6%); 17. la-lb-lc . 1 (0,3%); 18. la-lb-lc-ld-2bc . 1 (0,3%); 19. la-lb-lc-ld , 1 (0,3%); 20. la-lb-ld-2a-2bc ,l (0,3%); 21. la-lc. 1 (0,3%); 22. la-lc-2bc , 1 (0,3%); 23. la-ld-2a . 1 (0,3%); 24. la-ld-2bc , 1 (0,3%); 25. lb-lc . 1 (0,3%); 26. lb-ld-2bc . 1 (0,3%); 27. lc-2a, 1 (0,3%); 28. lc; 2bc , 1 (0,3%); 29. ld-2a , 1 (0,3%)]. Die Korrelation zwischen den Keramikgattungen ist in Tabelle 4 zusammenfassend dargestellt: Keramische Gattungen la lb lc Id 2a 2bc la 48 204 (45,3 %) 6 (1,3 %) 21 (4,6%) 118 (28,2 %) 12 (2,6%) lb 26 1 (0,2 %) 3 (0,6%) 33 (7,3 %) 40 (8,8 %) lc 1 ­1 (0,2 %) 1 (0,2 %) Id 1 1 (0,2 %) ­2a 6 9 (2,0%) 2bc 11 Tabelle 4. Korrelationen zwischen keramischen Gattungen in den südtransdanubischen Bestattungen der Lengyel-Kultur. Am häufigsten, nämlich in 47,7% (157) der Bestattungen, trifft man auf Kombinationen von zwei verschiedenen Gefaßgattungen. Auch der Anteil von drei Gattungen ist mit 34,9% (115) relativ hoch. Der Anteil der Kombination von vier verschiedenen Keramikgattungen beträgt dagegen nur 16,1% (53) und das Vorkommen von fünf verschiedenen Gattungen kann nur noch in 1,2% (4) der Bestattungen festgestellt werden. Ebenso wie auf den südtransdanubischen Gräberfeldern der Lengyel-Kultur die Menge der mit einer steigenden Anzahl von Keramikgefaßen ausgestatteten Toten stufenweise abnimmt, sinkt auch die Anzahl der Gräber mit einer steigenden Zahl von verschiedenen Gefaßgattungen. Dieses Phänomen bestätigt unsere frühere Annahme, dass die Unterschiede in Anzahl und Zusammensetzung des Gefaßinventares eines Grabes auf eine Hierarchie innerhalb der bestatteten Personen hindeuten dürften 178 . Zwischen den Gräberfeldern von Zengővárkony und Mórágy zeigen sich hier wiederum erhebliche Unterschiede. Während in Zengővárkony die Kombination von zwei verschiedenen Gefaßgattungen an 38,1% (82) der Bestattungen konstatiert werden kann, liegt dieser Wert in Mórágy bei 72,7% (48). Der Anteil von Gräbern mit drei verschiedenen Gefaßgattungen ist bei beiden Gräberfeldern ähnlich (38,6% /83/ und 25,7% l\lí). Die Kombination von vier verschiedenen Keramikgattungen ist in Zengővárkony nur noch in 21,8% der Bestattungen registrierbar - in Mórágy beträgt dieser Anteil nicht mehr als 1,5%. Auch dieses Phänomen kann mit der unterschiedlichen relativchronologischen Stellung der beiden Nekropolen erklärt werden, dabei darf man aber nicht die erwähnten sozialen Unterschiede bei der Interpretation außer Acht lassen. Untersucht man das gemeinsame Vorkommen von je zwei unterschiedlichen Keramikgattungen in einem Grab, wird klar, dass am häufigsten die Fußgefäße mit Bechern bzw. Fußgefäßen mit Butmir-Gefäßen kombiniert wurden. Erwähnenswert sind auch die Vergesellschaftungen von Bechern mit Butmir-Gefäßen ZALAI-GAÁL 1988. 28

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