Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 26. (Szekszárd, 2004)
István Zalai Gaál: Der spätneolithische geschliffene Steingerätbestand in Südtransdanubien. II. Katalog
Kat.Nr: 167 Graue hohe und fazettierte Schaftlochaxt mit polierter Oberfläche und kegelförmigem Schaftloch etwa an der Mittelachse des Gegenstandes. Die flachen Breitseiten sich von den ungleichmäßig deformierten Schmalseiten durch eckigen Längskanten getrennt. Der Nacken ist beschädigt und auch die Schneide weist Benützungsspuren auf. Fundort: Zengővárkony 6c, Grab 221, „vor den zurückgebogenen Unterarmknochen" (Dombay 1960, 121., Taf. 62. 10), Inv. Nr: 11.218.1938, Fund. Nr: z.221.1 (Taf. 22. 1). Metrische Daten: Xi: 106 mm, X 2 : 47 mm, X3: 37,2 mm, Yi: 38,6 mm, Y 2 : 21,5 mm, Zi: 32,9 mm, Schaftloch DM: 21 mm, W: 20°; Indices: A: 2,74, B: 1,79, C: 1,26, D: 1,17; Profil: G/2; Einordnung: ld2b, Typ Kat.Nr: 168 Trapezförmiger Meißel hellgräulicher Farbe mit Schlag- und Benützungsspuren auf der Oberfläche. Die obere Breitseite ist ein wenig gewölbt und die Schmalseiten sind flach. Der beschädigte Nacken war viereckig, die kurze Schneide verjüngt sich einseitig. Fundort: Zengővárkony 6c, Grab 221, neben der Steinaxt z.221.1 (Dombay 1960, 121., Taf. 62. 11), Inv. Nr: 11.219.1938, Fund. Nr: z.221.2 (Taf. 43. 8). Metrische Daten: Xi: 51,9 mm, Y,: 26,1, Y 2 : 16,9 mm, Y 3 : 25,6 mm, Zi: 14,8 mm, W: 10,5°; Indices: A: 1,98, B: 1,54, D: 1,76; Profil: B-Sch; Einordnung: B-lcla, Typ B-H. Kat.Nr: 169 Hellgraue hohe Schaftlochaxt mit matt polierter Oberfläche und starken Benützungsspuren.. Die Breitseiten sind flach, die Schmalseiten gewölbt. Der Körper breitet sich beim etwa oberhalb der Mittelachse stehenden zylindrischen Schaftloch lang abgerunder aus. Der beschädigte Nacken ist breitoval, die zugespitze Schneide wetzte sich ab. Fundort: Zengővárkony 6c, Grab 222, „beim Ellbogen" (Dombay 1960, 121., Taf. 62. 12), Inv. Nr: 11.220.1938, Fund. Nr: z.222.1 (Taf. 22. 3). Metrische Daten: Xi: 116 mm, X 2 : 63 mm, X 3 : 36 mm, Yi: 44,1 mm, Y 2 : 17 mm, Z\: 23,7 mm, Schaftloch DM: 19 mm, W: 34,5°; Indices: A: 2,63, B: 2,59, C: 1,75, D: 1,86; Profil: E/3; Einordnung: 2alb3, Typ B. Kat.Nr: 170 Breite Schaftlochaxt blaugrauer Farbe mit sehr fein polierter und glänzender Oberfläche, bzw. kegelförmigem Schaftloch etwa an der Mittelachse. Der Körper weist eine asymetrische Form auf. Die Breitseiten sind flach und auch die Schmalseiten sind nur ein wenig gewölbt. Der abgerundete Nacken zeigt eine abgerundete viereckige Form, die zugespitze Schneide ist breit abgerundet. Auf der Oberfläche sind Benützungsspuren vorhanden. Fundort: Zengővárkony 6d, Grab 227, „vor den Knien" (Dombay 1960, 122., Taf. 62. 13), Inv. Nr: 5.4.1939, Fund. Nr: z.227.1 (Taf. 22 .4). Metrische Daten: Xj: 85,5 mm, X 2 : 39 mm, X 3 : 28,5 mm, Y,: 41,9 mm, Y 2 : 25,3 mm, Z x : 34,9 mm, Schaftloch DM: 20 mm, W: 24°; Indices: A: 2,04, B: 1,65, C: 1,36, D: 1,20; Profil: G/1; Einordnung: Ic6c2, Typ B. Kat.Nr: 171 Hohe Schaftlochaxt grauer Farbe mit polierter Oberfläche und Schlags- bzw. Benützungssspuren. Das kegelförmige Schaftloch befindet sich oberhalb der Mittelachse. Die Breitseiten sind flach, die Schmalseiten kantig abgerundet und auch die Längskanten sind eckig. Der Nacken ist stark beschädigt. Die zugespitzte Schneide verjüngt sich quer. Fundort: Zengővárkony 6d, Grab 228, „hinter dem Schädel" (Dombay 1960, 122., Taf. 64. 1), Inv. Nr: 5.8.1939, Fund. Nr: z.228.1 (Taf. 23. 4). 117