Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 26. (Szekszárd, 2004)
István Zalai Gaál: Der spätneolithische geschliffene Steingerätbestand in Südtransdanubien. II. Katalog
Kat.Nr: 138 Graue Schaftlochaxt mit grob und matt polierter Oberfläche bzw. gedrungenem und ein wenig geschweiftem Körperbau. Die Breit- und Schmalseiten sind gewölbt. Die Nackenpartie ist fragmentarisch erhalten. Die abgenützte Schneide verjüngt sich schräg abgerundet. Das Schaftloch oberhalb der Mittelachse weist eine kegelförmige Form auf. Fundort: Zengővárkony 6d, Grab 161, „hinter dem Schädel" (Dombay 1960, Taf. 48.6), Inv. Nr: 11.16.1938, Fund. Nr: z. 161.1 (Ta/ 18. 3). Metrische Daten: Xj: 92,9 mm, X 2 : 45 mm, X 3 : 21 mm, Y,: 29,4 mm, Y 2 : 16 mm, Y 3 : 6 mm, Z,: 15,1 mm, Schaftloch DM: 14,8 mm, W: 25°; Indices: A: 2,78, B: 1,83, C: 2,14, D: 1,94; Profil: E/2; Einordnung: Id2a2, Typ B. Kat.Nr: 139 Sekunder aufgebrachte schmale Schaftlochaxt grauer Farbe mit polierter Oberfläche. Der gedrungene Körper verschmälert sich gegen die Schneide. Die gewölbten Breitseiten sind von mittleren Längskanten gegliedert. „Am Nacken ist die Spur einer früheren Bohrung sichtbar". Das zweite Schaftloch steht nahe zur linken Körperseite. Darunter begegnet man die Spuren des Versuches einer dritten Durchbohrung. Die scharfe Schneide verjüngt sich asymetrisch abgerundet. „Die Schaftlochaxt war bereits, wie dies aus der älteren Bohrstelle konstatierbar ist, fazettiert". Fundort: Zengővárkony 6d, Grab 165, „hinter der Schulter" (Dombay 1960, 101., Taf. 48.11; Zalai-Gaál 1991, 393., Abb. 3), Inv. Nr: 11.21.1938, Fund. Nr: z.165.1 (Taf. 19. 4). Metrische Daten: Xi: 105 mm, X 2 : 67 mm, X 3 : 10 mm, Yi: 25 mm, Y 2 : 22 mm, Y 3 : 8 mm, Zi: 22 mm, Schaftloch DM: 16 mm, W: 10° (!); Indices: A: 3,76, B: 1,13, C: 6,7; Profil: E/4; Einordnung: le2a, Typ I. Kat.Nr: 140 Breiter rechteckiger Keil weißer Farbe aus Kalkstein mit matt polierter Oberfläche und flachem Körper. Die obere Breitseite ist nur ganz wenig gewölbt, die untere dagegen flach. Die Schmalseiten sind eckig abgerundet. Die schmale Nackenwölbung ist asymetrisch und abgenützt. Auch die leicht ausladende und sich einseitig verjüngende kurze Schneide weist starke Benützungsspuren auf. Fundort: Zengővárkony 6d, Grab 168, „vor den Handknochen" (Dombay 1960, 102., Taf. 48.15), Inv. Nr: 11.24.1938, Fund. Nr: z. 168.1 (Taf. 42. 9). Metrische Daten: Xi: 35,7 mm, Yi: 30,5 mm, Y 2 : 17 mm, Y 3 : 5 mm, Z x : 9 mm, W: 30,5°; Indices: A: 0,78, B: 1,79, D: 3,38; Profil: B-Sch; Einordnung: B-lalc2, Typ B-A. Kat.Nr: 141 Breite Schaftlochaxt grauer Farbe mit polierter Oberfläche und asymetrischem Körperbau. Die rechte Seite des gedrungenem Körpers breitet sich geschweift abgerundet aus, die linke Körperseite wurde dagegen eckig modelliert. Die flachen Breitseiten und die gewölbten Breitseiten sind voneinander durch eckigen Längskanten getrennt. Der abgewetzte Nacken ist abgerundet. Die scharfe Schneide verjüngt sich ausladend. Das zylindrische Schaftloch befindet sich oberhalb der Mittelachse. Fundort: Zengővárkony 6d, Grab 169, „hinter dem Schädel" (Dombay 1960, 102., Taf. 51.9; Zalai-Gaál 1991, 392., Abb. 2), Inv. Nr: 11.27.1938, Fund. Nr: z. 169.1 (Taf. 26. 4). Metrische Daten: Xi: 115 mm, X 2 : 49 mm, X 3 : 32 mm, Yi: 47 mm, Y 2 : 19 mm, Y 3 : 2 mm, Z\: 30 mm, Schaftloch DM: 21,0 mm, W: 37°; Indices: A: 2,17, B: 2,47, C: 1,53, D: 1,56; Profil: G/3; Einordnung: 2a2a3, Typ C. Kat.Nr: 142 Breite Schaftlochaxt gruer Farbe mit fein polierter Oberfläche und asymetrischem Körperbau. „Die eine Seite ist konvex, die andere konkav, so ist sie ein wenig gewölbt". Die von den abgerundeten Schmalseiten durch eckige Längskanten getrennten Breitseiten sind flachgewölbt. Der flache Nacken wurde abgenützt, die 8 Ebenda, 101. 9 Ebenda, 103. 111