Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 24. (Szekszárd, 2002)
Tóth Boglárka: A középkori Györgyi és ferences kolostorának azonosítása
Boglárka Tóth Die Identifizierung des mittelalterlichen Ortes Györgyi und seines Franziskanerklosters Györgyi lag im Spätmittelalter an der südlichen Grenze von Comitat Tolna, nördlich von Mágocs. Die eine Linie der Familie Bodo, die ihr Herrschaftszentrum hier aufbaute, hat seinen Namen von diesem Ort Györgyi abgeleitet. Laut schriftlichen Quellen stieg die Familie auf ihrer Laufbahn im 15. Jh. immer höher. Zu dieser Zeit, vor 1459 gründete Gergely Bodo von Györgyi ein Franziskanerkloster im Herrschaftszentrum. Wegen der Türkenherrschaft verhessen die Franziskaner das Kloster, und Györgyi wurde entvölkert. Während des 17. Jhs. haben hier Ratzen fussgefasst, aber sie verhessen auch den Ort am Anfang des. 18. Jhs. Das mittelalterliche Györgyi mit Pfarrkirche und Kloster ist zu unserer Zeit beinahe spurlos verschwunden. Mit Hilfe von Karten aus dem 18. Jh., archäologischer Feldbegehung und Luftaufnahmen sind die Spuren des spätmittelalterlichen Dorfes und des Franziskanerklosters nördlich von Mágocs auf dem „Klosterfeld" zu identifizieren. 140