Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 23. (Szekszárd, 2001)

Tóth Gábor–Targubáné Rendes Katalin–Straub Péter: Torzított koponyájú csontvázleletek Balatonmagyaród–Kápolnapusztán

Gábor Tóth - Katalin Targubáné Rendes - Péter Straub Skelettfunde mit verzerrten Schädeln in Balatonmagyaród ­Kápolnapuszta Fünf Gräber aus der Zeit der Völkerwanderung wurden in 1994 von den Archeologen Judit P. Barna und Robert Müller ausgegraben. Die anderen Teile des Friedhofs aus der fünften Jahrhundert sind wegen der Erdarbeiten zerstört. Grabanlagen waren nur in einem Grab (im 3.-ten). Die auffundenen Schädelreste sind verzerrt worden. Auf Grund des Typs der Perlen, die in dem 3.-ten Grab gefunden wurden und die Sitte der Schädelverzerrung ist der Friedhof zu datieren. Während der anthropologischen Untersuchungen sind Geschlecht- und Alterbestimmung, kvantitative und kvalitative Untersuchung, paleopatologische und radiologische Untersuchungen vorgekommen. In drei Gräber wurden Kinder, in zwei Gräber wurden 18-20 jährige Frauen beerdigt. Auf drei untersuchten Schädeln waren Spuren der Verzerrung. Laut der archeologischen Dokumentierung waren noch auf einem Schädel Spuren der Verzerrung, aber der Schädel war nicht untersuchtbar. In einem Grab ist der Schädel noch vor der Ausgrabung vernichtet. Bei den Kindern ist die Verzerrung grösser, bei einer Frau (Grab 3) ist die Verzerrung nicht so gross. Die 18-20 jährige Frau aus dem 3.-ten Grab gehört anthropologisch zu dem gemischten Europidtyp. Ihr Körperhöhe ist mittelhoch, ihr Körperbau ist grazil und ihr Schädel ist brachykran. 57

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