Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 23. (Szekszárd, 2001)

Langó Péter: Megjegyzések az alánok és a magyarok 10. századi együttes beköltözéséhez

Péter Langó Bemerkungen zum gleichzeitigen Einzug der Alanen und der Ungarn im 10. Jahrhundert Sowohl die schriftlichen Quellen als auch die sprachwissenschaftlichen Forschungen deuten darauf hin, daß sich die Ungarn und die Alanen außerhalb dem Karpatenbecken noch trafen. Es ist wahrscheinlich, daß auch alanische Splittergruppen an der Seite der Ungarn an der Landnahme im Karpaten-Becken teilnahmen. György Györffy ist der Meinung, daß die mit den Ungarn zusammen eingezogenen Alanen ihre ethnische Identität bewahrten.Györffy vertrat die Meinung, daß die Alanen, die in den Siedlungen Eszlar, Oszlar, Varsány und Ladány lebten, muslimischen Glaubens waren. Diese Vorstellung wurde aber durch die neuesten historischen, sprachwissenschaftlichen und archäologischen Forschungen nicht bestätigt. Es ist viel wahrscheinlicher, daß diese alanischen Splittergruppen schon vor der Landnahme im ungarischen Volk aufgingen und dadurch ihre eigene ethnische Identität verloren. Die Oszlár Ortsnamen sind eigentlich mit der früheren Anwesenheit der Alanen zu erklären. Die mit den Oszlárs verbundenen Ortsnamen, die aber in der Wirklichkeit Vzlar/Uzlar heißen, bezeichnen die Siedlungen, in denen nach dem Zerfall des uzischen Stammbündnis türkische Splittergruppen hausten. Mit den wirklichen Oszlár Ortsnamen wurden die späteren nach dem 13 Jahrhundert entstandenen jaßisch-kunischen Dörfer gekennzeichnet. 337

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