Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 23. (Szekszárd, 2001)

Pásztor Adrien: A Szekszárd–Bogyiszló úti avar kori temető gyöngyleletei

waren (z.B. Abb.4.). Erwähnenswert ist noch die Halskette aus dem Grab 296. Zwischen die farbigen Opakperlen war ein Bulla-Amulett eingefügt. Auf die beiden Ende der langen, zylinderförmigen Millefiori Perle wurde gepreßte, silber Bleche darüberbogen, an denen Griffe befestigt wurden. Diese Bulla erklärt die ungewönliche chronologische Zuordnung der Kette und des Grabes 296. In der Perlentracht im 7. Jahrhundert kommt es selten vor, daß die Perlenketten eines frühen Typs auch bis zum Ende des Jahrhunderts in Mode bleiben. Die Gräber mit Perlenfunden in Szekszárd zeigen, daß bis spätawarische Tracht immer ärmer und einfacher wurde. Die charakteristische Gegenstände sind: zuerst runde, dann ovale Ohranhänger, Riemenzungen mit Rankenmotiv, gelbe Keramik verbreitet im (Jahrhundert(Grab 148.) und unverzierte Keramik mit Linienmotiv. Bei den Halsketten kamen neben den Hirseperlen auch die dunkelblauen, schwarzen, melonenkernförmigen Perlen und Perlen mit Bronzezylinder in Mode. Deshalb ist die Halskette aus dem Grab 2o. so eigenartig. Die Kette besteht aus hirseförmigen Perlen mit kleiner Buckelverzierung bzw. aus Augenperlen (Opak) und gehört zu einem der am spätesten bestatetten Toten des Szekszárder Gräberfeldes. 150

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