Vadas Ferenc (szerk.): A Szekszárdi Béri Balogh Ádám Múzeum Évkönyve 14. (Szekszárd, 1988)
entschieden ab. Aufgrund der Münzen und der Grabbeigaben konnte zu dem etwa 40 Jahre lang benützten Gräberfeld von Kisdorog - die Gräberanzahl angesehen - eine kleine Siedlung mit 3-5 Haushalten gehören, in der man mindestens durch zwei Generationen gewohnt hat. Die, in den kaiserlichen Grossbesitzen begonnene Wirtschaft ist im südlichen Teil der Valeria-Provinz zu der Entsumpfung der sumpfigen Gebieten, zu der Regelung des Síó-Gebietes zu binden, diese Arbeit haben wahrscheinlich die Karpen gemacht, die nach dem Krieg im Jahre 295 angesiedelt worden waren. Natürlich kann nicht einmal die Zerstreung der Urbevölkerung, bzw. die von anderen (eventuell romanisierten) Gruppe ausgeschlossen werden. Auf Grund des allgemeinen Fundmaterials aus dem 4-en Jahrhundert kann mit voller Sicherheit weder auf die Religion der hier lebenden (trotz der Fundeinheit von Becher und Krug im Grab V. und den, auf dem Brust gelegenen Hühnerknochen), noch auf das Ethnikum gefolgert werden. Die Auflassung des Gräberfeldes, bzw. der angenommenen Siedlung kann zu den sarmatisch-quadischen Eindringungen geschlossen werden, welche seit 356 ständig geworden sind, der schwierigste Einbruch erfolgte in 374/75. Von 380 begannen die gotischen Ansiedlungen auch. Die hier lebende Bevölkerung wurde entweder vernichtet, oder zog sich auf sichereren Stellen, dem Schutze einer nahen Binnenfestung (z.B. nach Felsőheténypuszta-Iovia) zurück. \ 191