Szilágyi Miklós (szerk.): A Szekszárdi Béri Balogh Ádám Múzeum Évkönyve 8-9. (Szekszárd, 1979)
Tanulmányok - Gáspár Dorottya: Römischer Kastenbeschlag aus dem Dorf Tamási
5. kép: A dunaújvárosi láda fedőlapja - Deckplatte der Truhe aus Dunaújváros Ausführung sind an Bronzen allgemein, doch gerade die Platte in Dunaújváros, auf die wir bereits hingewiesen haben, zeigt, dass sie auch bei Eisen vorkommen. Auf einem der Stücke aus Tamási (Abb. 2/A) ist noch ein Teil des Rundbogens erhalten, aus dem der volle Kreis sowie auf seiner Grundlage die ganze quadratförmige Eisenplatte rekonstruiert werden konnten. Das zweite Ergebnis der Untersuchung, die uns die Truhe aus Dunaújváros bietet ist, dass das von der Mitte aus nach zwei Seiten sich verzweigende Bogen muster nicht nur zur Verzierung von Eimern, sondern auch vom Truhen angewendet wurde. Der Beschlag aus Budaujlak zeigt uns, wie die mehrfach verzweigten Bögen auf der Truhe geordnet waren. 9 (Abb. 6.) Die mit ihrem Holz zusammen erhaltengebliebenen Bronzplatten sind auch dazu geeignet, dass wir die Proportion errechnen, und den Platz, den die konzentrischen Kreise auf den Beschlägen einnehmen, bestimmen können. Mit Hilfe der Bruchstücke konnte auch der urspüngliche Platz der vorhandenen und fehlenden Stücke festgestellt werden. Auf der Zeichnung (siehe Abb. 3) zeigen die schattierten Stellen die vorhandenen Stücke, während die lineare Zeichnung die angenommene Ergänzung darstellt. 9 Gyula Rhé, 1907. 189. Aufbewahrt lm Ungarischen Nationalmuseum Inventarnummer: 40.1892.1. Eine Neuveröffentlichung erwarten wir von Alice Sz. Burger, die die spätrömische Gräber neu verarbeitet hat. Alice Sz. Burger 1977. 31. Anmerkung. Hier spreche ich noch dem Generaldirektor Dr. Ferenc Fülep meinen Dank aus für die Ermöglichung meiner Forschungsarbeit im Ungarischen Nationalmuseum. 92