Szilágyi Miklós (szerk.): A Szekszárdi Béri Balogh Ádám Múzeum Évkönyve 6-7. (Szekszárd, 1977)

Vendel-Mohay Lajosné: Vier Babits-Handschriften

Mária Vendel-Mohay VIER BABITS-HANDSCHRIFTEN Einer der grössten Dichter der ungarischen Literatur im 20. Jahrhundert war Michael Babits, der am 26. November 1883 zu Szekszárd geboren wurde. Sein Geburts­haus im alten Stadtzentrum steht in der nach ihm benannten kleinen Gasse. Hier im einstigen Heim der Famile des Dichters empfängt die Besucher eine im Sommer 1967 eröffnete ständige Gedenkausstellung. Mit der Einrichtung und der Anlegung der Sammlung des Babits-Gedenkhauses zu Szekszárd wurde im September 1965 begonnen. Die Sammlung bereicherte sich durch systematische Sammelarbeit Jahr für Jahr. Im Laufe der Sammeltätigkeit ka­men ausser wichtiger Dokumente, der in den Werken des Dichters vorkommenden Bücher und Möbel auch Babits-Handschriften in die literarhistorische Sammlung des Béri Balogh-Ádám-Museums zu Szekszárd. Im Jahrbuch des Museums hat man mit der Veröffentlichung dieser Handschriften begonnen. Dies ist umsomehr wünschens­wert, da noch keine kritische Ausgabe der Babits-Werke uns vorliegt. In zahlreichen seiner Gedichte, Schriften und auch in seinem grossen Geständnisroman, unter dem Titel: Halálfiai (Die Söhne des Todes) können wir beobachten, dass die Wurzeln der Dichtung von Babits im heimatlichen Boden, in der Landschaft von Tolna verankert sind. Verfasserin führt die Handschriften, die Konzepte von vier Gedichten des Dich­ters vor. Aus diesen wird die Arbeitsweise des Dichters zugänglich, wir gewinnen so­zusagen einen Einblick in seine Verkstätte. 278

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