Mészáros Gyula (szerk.): A Szekszárdi Béri Balogh Ádám Múzeum Évkönyve 2-3. (Szekszárd, 1971-1972)

Kozák Károly: A szekszárdi bencés apátság feltárása. II.

RESUME DIE AUSGRABUNGEN DER SZEKSZÁRDER BENEDIKTINER-ABTEI I.—IL Wir haben das Öffnen der Rückstände von König Béla I. gegründete Benediktiner-Abtei im Jahre 1960 begonnen. Während des Öffnens im 1960 haben wir die Hauptteile der zugrunde gegangenen Kirche, die Rückstände der Altarräume, Pfeiler, und des Turmsgefunden. Die, zwi­schen den Rückstände des Turms gefundenen Rippengewölben und ein Schluss-stein beweisen das gotische Umbai des Kirchenschiffes. Nach dem Öffnung von 1960 hat die Untersuchung mehrere Jahre lang pausiert. Im Jahre 1968 haben wir die öffnen der Kirche fortgesetzt. Der Ausgang­spunt der Arbeit war die Vergleichung der im Jahre geöffnete Teile mit der Vermessung aus XVIII. Jahrhundert. So haben wir gewusst, dass die Rückstände am Nordteil des Hofes vom Komitatshaus sind, und die Mauer des Komitatshauses nur kaum darüber gebaut sind. Über die Ergebnisse der Ausgrabung von 1960 und 1968 haben wir im Jahrbuch des Szekszárder Museums berichtet. Diese Berichtung wird jetzt durch unsere Arbeit, die Klarstellung der Ergebnisse der Forschun­gen von 1969 fortgesetzt. Im Jahre 1969 haben wir die Entfaltung des 1,20—1,30 dicken Stein­gerölles, das die Kirche bedeckt hat, beendet. So wurden die mit Kanälen, Wasserleitungen und Blitzableiter geschneidenen Mauer und zwischen ihnen die teils gebliebene, in verschiedenen Zeiten gebrauchten Ziegel­stein-Fussboden siehtbar. Dann wurde es möglich — paralell mit dem Öffnen der Leitungen — die Rückstände gründlicher zu untersuchen, ume aus XL Jahrhundert waren. Auch auf der Ausserseite der nördlichen wir Funde aus Uhrzeit, Römerzeit und aus den XI — XV. Jahrhunderten gefunden.) Nach den gefundenen Rückständen konnten wir bestimmen, dass die auf dem obengeschriebenen, im XVIII. Jahrhundert gemachten Grundriss bezeichneten, vieleckigen Nebenalterräume den letzten Zustand fixiert haben, und unter ihnen Rückstände der halbkreisförmigen Nebenaltarrä­ube aus XI. Jahrhundert waren. Auch auf der Ausserseite der nördlichen Mauer des Kirchenschiffes haben wir Teile aus späteren Bauen gefunden. Nach ihrer Entfaltung sind wieder mehrere Mauerrückstände zum Vorschein gekommen. (Ihre Klarstellung und ihr öffnen gehörte zu den Aufgaben der folgenden Jahren.) Während der Ausgrabung von 1969 haben wir im Gebiet der Kirche 13 Gräber geöffnet. Das 14. Grab wurde in der Nahe der nördlichen Mauer zum Vorschein gekommen. Das 3. Grab war in der Mitte der nördlicher Kapelle. In der Achse des mit Ziegelsteine fütterten Grabs, neben den östlichen Mauern c.jr Kapelle haben wir die Gründe des Alters geöffnet. Das fütterte Grab hatte nach Südee auch eine Nische. Im Grab haben wir in mehreren Schichten übereinander liegende Skelete gefunden. Die Zentrallage des Grabs in der Kapelle, sein sorgsames Bau, und die dort geöffnete Skelete machen es wahrscheinlich, dass hier die Mitglieder der Familie, die die Kriche mit Gaben geholfen haben, beerdigt worden waren. 266

Next

/
Thumbnails
Contents