Mészáros Gyula (szerk.): A Szekszárdi Béri Balogh Ádám Múzeum Évkönyve 1. (Szekszárd, 1970)
B. Thomas Edit: Itáliai Mater Matuta votivok Dunaföldvárról
folgenden 10 Stücken geimensam in einem Weingarten am Berg Nagyhegy, in einer eingestürzten kellerähnlichen Grube freigelegt. In der Beschreibung waren ursprünglich nicht 10 Stücke erwähnt, sondern im Textteil: „mit 17 Stücken zusammen ..." eingetragen. Da die Aufzählung der Einzelstücke mit der Nr. R. 1. 933. 56. 11 endete, besserte irgend jemand den wirklichen Aufzählungen entsprechend die Zahl 17 auf 10 aus. — Wahrscheinlich dürften die im weiteren nicht registrierten Stücke laut der die Inventur durchführenden Person, d. h. ihrer Begutachtung nach nur irgendwelche „unbedeutende" Bruchstücke gewesen sein, die um sie zu inventarisieren trotz der zahlenmässig erfolgten anfänglichen Aufzeichnungen (17 St.) zum Schluss doch nicht für lohnenswert gehalten wurden. Die Ausbesserung auf 10 erfolgte daher nicht gleichzeitig mit der Einführung, sondern erst nachträglich. — Was nun weggelassen wurde, kann leider nicht mehr festgestellt werden, doch nachdem die Fragmente zu diesem Satz gezählt wurden, können wir fast für sicher annehmen, dass unter diesem Satz Bruchstücke der den beschriebenen paarigen Votiven ähnliche Stücke waren. Zu denselben Funden gehörten noch die folgenden Gegenstände als Fortsetzung der vorhererwähnten Inventarnummern an : „R. 1. 933. 47-52. 2-7. Ähnliches Exemplar aus demselben Fund (6 St.). R. 1. 933. 53. 8. Innen hohle Terrakottenstatuette, die einen Stier darstellt. An der viereckigen. 14x8,5 cm grossen Unterplatte sind zwei runde Löcher zu sehen. Ihre Höhe beträgt 13,3 cm. Sie stammt aus demselben Fund. R. 1. 933. 54. 9. Runde Öllampe aus Ton. Farbe: gelblichbraun. Länge: 11 cm. Dunaföldvár. R. 1. 933. 55. 10 Bruchstück einer Öllampe aus Ton, in zwei Stücken. Die Mitte des oberen Teiles fehlt. Dunaföldvár." — Bis hierher reicht der unzweifelhaft zusammengehörende Fundkomplex. Im Inventarbuch kommt auf der nächsten Seite unter Nr. R. 6. 933. 54. 1 von neuem die Terrakottenstatuette mit der folgenden wörtlichen Einzeichnung vor: „Auf viereckigem Sockel stehende, bekleidete Frauengestalt aus Terrakotta. Gesamthöhe: 19,2 cm, der untere Teil des Sockels ist 5x4,2cm gross. Geschenk von Dr. D. Lévay 15. VII. 1902. Dunaföldvár — Hangos-Puszta", diese letztere Einzeichnung ist mit Bleistift gestrichen. —• Angesichts dessen, dass auch der Tag des Ankaufes mit dem vorangehenden Fundkomplex übereinstimmt, ist es wahrscheinlich, dass auch die letztere Figur zu diesem gehört. 2 Vatikan-Museum, Saal IX, Vitrine ,,P", Collezione Falcioni. Die Photographien wurden mir durch das Photoarchiv des Vatican-Museums freundlicherweise zur Verfügung gestellt, weshalb ich auch hierorts meinen Dank ausspreche. 3 An dieser Stelle danke ich dem Photoarchiv der Villa Giulia für die Anfertigung der mir zur Verfügung gestellten Photos der Paarstücke. * Vgl. die Beschreibung unter Nr. R. 6. 933. 54. 1. in Anm. 1. 5 Alessandro Delia Seta, Museo di Villa Giulia. (Roma 1918) S. 235 ff. 6 Matuta vgl. Pauly-Wissowa, RE. XIV. 2. 1930. 2326-2329 und Röscher, Lex. der griech. und römischen Mythologie. II. 2. 1894. 97. 2462-2464. 7 H. Menzel: Antike Lampen. Mainz 1954. S-49ff. Taf. 44. 13; 47. 10. 39