A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 39-40. - 1997-1998 (Nyíregyháza, 1998)

Restaurálás - Gyöngyi H. Csiszár: Ein von der Wende 19./20. Jahrhundert stammender Heiduckentschako des Burgkomitats und seine Restaurierung

Hegedűsné Csiszár Gyöngyi deren Dicke und Webdichte dem des Tuches ent­sprach. Auch das zerfranste Leinenfutter mußte durch eine Unterlage verstärkt werden. Dafür diente mir ein mehrmals gewaschener Leinenstoff, den ich mit Tee leicht färbte. Das Pechleinen des Futterals ergänzte ich an den löchrigen Stellen durch gewaschenes Fassonleinen, indem ich den Unterlegstoff leicht mit einer Plana­tollösung einrieb und mit einem lauwarmen Bügeleisen auf die Rückseite der Pechleinwand auf­bügelte. Nach erfolgter Reinigung, Konservierung und Ver­stärkung konnte der Tschako in der Reihenfolge seiner Herstellung restauriert werden. Das oben befindliche Pechleinen setzte ich zusam­men mit dem versteifenden Kartonpapier auf das gestärkte Filzgestell des Tsckakos zurück und nähte es in seiner Originalform wieder an. Darauf kam von oben das ovale, rote Deckeltuch sowie der obere Teil des die Außenhülle des Tschakos bildenden roten Tuches, den ich mittels Stahldraht am oberen Gestellrand andrückte. Dann befestigte ich den Stahldraht, den darunter befindlichen Tuchstoff und den Tschakorand an den originalen Einstichstellen und stülpte den oben befestigten Stoff über die Filzunterlage. Anschließend nähte ich auch das Lein­wandfutter an der Originalnaht wieder am Lederfut­ter an, befestigte Nackenleder und Schild sowie Tresse und Schnurverzierung und zuletzt die Tschakorose. Der restaurierte Tschako ist in der Ausstellung „150 Jahre Nyíregyháza" des Jósa-András-Museums zu besichtigen. Übersetzt von Gotlind B. Thurmann Gyöngyi H. CSISZÁR Bereg-Museum Vásárosnamény H-4801, Pf. 37. 434

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