A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 30-32. - 1987-1989 (Nyíregyháza, 1992)
Cseh János: Kelta, szarmata, gepida és avar település maradványai egy nagykunsági lelőhelyen (Kuncsorba – XIV. dűlő)
Уникальной является находка костяной свирели, от которой сохранилась её верхняя часть с несколькими отверстиями. Её датировка на ранний период эпохи переселения народов сомнительна. Гепидским или аварским является роговой инструмент. В лепном керамическом материале выделяется группа, которую молено датировать поздним периодом эпохи переселения народов (VII-IX вв.). Это весьма непритязательные большие горшки и печные колокола с примесью шамота. Наконец, нужно упомянуть привычные находки с поселения: конические грузила ткацких станков (они видимо связаны с материалом восточных германцев), фрагменты жерновов, шлак, обожженная глина, кости животных. Янош ЧЕХ Keltische, sarmatische, gepidische und awarische Siedlungsreste eines Fundortes in Großkumanien (Kuncsorba - XIV. dűlő) Der Fundort ist in nord-nordwestlicher Richtung etwa 4,5 km vom Zentrum des Dorfes Kuncsorba am Westrand der XIV. dűlő zu finden. Aufgrund der bisher gewonnenen Daten kann ein Gebiet mit dem Durchmesser von ca. 300 m eingegrenzt werden, auf dem wir im Jahre 1988 Sondierungsgrabungen vornahmen. Außerdem maßen wir in der Umgebung die Überreste einiger archäologischer Objekte auf. Aus dem Keramik-Ensemble des Fundortes lassen sich einige Scherben als späteisenzeitlich (La Тёпе) bestimmen. Dies sind überwiegend aus gut geschlämmtem Ton scheibengeformte, bräunlich-graue Schüsseln sowie Fragmente sonstiger Formen. In ähnlicher Weise stießen wir eher verstreut auf römerzeitliche (sarmatische) Funde - charakteristisch für sie ist das Material guter Qualität, die Scheibenformung, das Polieren, der graue Ton. In seiner überwiegenden Mehrzahl sind die Tonerzeugnisse - und auch ein Großteil der Objekte - den Gépiden zuzuschreiben, frühmerowingerzeitlich. Am häufigsten unter den Gefäßfragmenten sind die auf einer schnelldrehenden Scheibe aus mit Kieseln bzw. Sand vermischtem Material gefertigten, graufarbigen Scherben, fallweise mit gewellten Seiten wänden und gekämmten Wellenlinien-Bündeln verziert. Erwähnenstwert ist das Stück eines Henkelkruges. Neben den groben, handgefertigten Topffragmenten kamen auch 2 mit Einglättverfahren geschmückte Becher-Tasse-Schüssel vor. Unter den am Fundort Kuncsorba zum Vorschein gekommenen knöchernen Geräten gehörte zu dieser Epoche mit Sicherheit das Fragment eines Kamms, der vermutlich einreihig gewesen ist. (Am hinteren Teil des Gegenstandes läßt sich der Rest einer geschnitzten Verzierung ausmachen.) Als Kuriosum gilt der Fund einer 155