A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 27-29. - 1984-1986 (Nyíregyháza, 1990)
Zoltán Riczu: Jüdische Baudenkmäler in der Stadt Nyíregyháza
Jüdische Baudenkmäler in der Stadt Nyíregyháza - Zusammenfassung Die vorliegende Arbeit wurde mit der Unterstützung der Soros-Stiftung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften angefertigt. Die Zielsehung meiner Arbeit ist die Aufdeckung der Bauhistorie von Synagogen und Bethäusern, die sich im Komitat Szabolcs-Szatmár befinden. Nach dem Vollziehen dieser Arbeit werden die Architekten der Forschungsgruppe - sich auf die bauhistorischen Ergebnisse stützend - die bauliche Vermessungen durchführen. (Diese Forschungsarbeit erstreckt sich auf das ganze Land und wird in jedem Komitat durchgeführt). Im daufe der Forschungsarbeiten sind neben die sich auf die Aufbauarbeiten von Synagogen beziehenden Schriften auch andere Schreiben zum Vorschein gekommen, welche sich auf Ritual - und öffentliche Gebäude beziehen. So habe ich meine ursprüngliche Zielsetzung auch auf diese Gebäudeuntersuchung erstreckt, da diese wertvolle Kenntnisse über die Juden der Stadt Nyíregyháza liefern. Die Ansiedlung von Juden in Nyíregyháza Die Juden konnten erst nach 1840 die Stadt Nyíregyháza beziehen, der erste Einsiedler war der Salamon Klein. Ihre Bevölkerungszahl hat rasch zugenommenem Jahre 1890 haben sie bereits mehr als 2000 Seelen in der Stadt gezählt. Die Glaubensgemeinde wurde im Jahre 1866 selbständig, vorher gehörte sie zu der Stadt Nagykálló. Nach dem Landeskongress 1868-69 wurden in Nyíregháza die ortodoxé und Status quo ante-Richtungen eingebürgert. Alle beiden Gemeinden haben ihre eigenen Bauten erschafft. Zuerst möchten wir die Bauarbeiten der ortodoxén Synagoge verfolgen. Der Stadtrat hat im September 1920 das Bethaus der Ortodoxén geschlossen, da dessen Zustand lebensgefährlich wurde. Die Baupläne der neuen Synagoge wurden von Lipot Baumhorn gefertigt und die Baugenehmigung wurde im Jahre 1923 beantragt. Es wurde ausgewiesen, dass das Grundstück ein Eigentum der Gemeinde ist. Der Stadtarchitekt hat die Baupläne genehmigt, indem er auch die Abbauarbeiten des alten Bethauses genehmigte. Die Abbauarbeiten hat man bis zum 23. Januar 1924 beendet. Die Bauarbeiten der Synagoge gingen schnell voran, ihre innere Ausbauarbeiten wurden am 27. September 1924 beendet, und die Zeremonie der hohen Feiertage wurde bereits in der neuen Synagoge veranstaltet. Die Endarbeiten wurden erst im Jahre 1932 vollgezogen. Diese Synagoge steht noch heute und bedarf eine Rekonstruktion. Die ortodoxé Glaubensgemeinde hat auch eine Fleischkaufhalle gebaut, ihre Baugenehmigung wurde am 27. Mai 1922 beantragt. Diese Kaufhalle wurde als ein Anbau zum Schulgebäude zugebaut. Die Baubehörde stellte strengere Vorschriften im Zusammenhang mit der Hygiene. Diese Fleischverkaufstelle wurde am 10. Januar 1923 vollkommen fertig und besteht auch heute, aber sie dient zum anderen Zweck. Die Glaubensgemeinde Status quo hat ihr Gebäude in der Sipstrasse Nr. 12 im Jahre 1920 umgebaut. Dieses Gebäude diente zur Wohnung des Schächters und des Kantors. Damals wurde es mit einem Zimmer und Flur erweitert. Das Gebäude steht noch heute, erneut umgebaut. Es sind ziemlich unbekannte Gebäude die 324