A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 15-17. - 1972-1974 (Nyíregyháza, 1982)

Novák László: Das Verhältnis der traditionellen Bauernwirtschaft und der Lastentragung

Wochenmarkt am Donnerstag oft im Bündel nach Nyírbátor (22. Bild). Die Molkerei ­Produkte, das Ei, aber auch Gemüse und das Obst werden in Körben auf den Markt getragen, die man auf den Arm nehmen kann (24. Bild). Der Wöchnerin hat man früher in einer in Tragnetz (ung.: kabornya) gestellten Patenschalle (27. Bild) Le­bensmittel gebracht, aber auch heute geschieht es noch mit dem Patentopf, in eine Serviette gebunden (28. Bild). Oft begegnen wir auf den Strassen Stroh schleppenden Männern (26. Bild), die das Stroh zur Streubettung benutzen. Da in Nyírbátor das Wasser nicht überall ver­zehrbar ist, tragen hauptsächlich die Kinder das Wasser von den guten Brunnen (25. Bild). Der Hof mit seinem Zubehör bedeutet den zentralen Bewegungskreis, aus dem die Leute hinausgehen ihre Arbeit auszurichten und wo sie die Ernte einspeichern. In diesem Bewegungskreis konzentriert sich die Viehhaltung der Bauernwirtschaft. Die aus der Arbeit heimkehrenden Frauen bringen in ihrem Sack für das Vieh Gras mit (29. Bild), der Wirt streut aus dem Tragtuch (ung.: hamvas) Stroh unter die Tiere. Bei der Tränkung, bei dem Schlachtfest trägt man im Kübel Wasser in grösseren Mängen (30. Bild). Der äusserste Bewegungskreis liegt ausser dem Ort, zwischen grösseren Markt­plätzen und Verwaltungszentren. Nyírbátor ist ein wichtiger Marktplatz und Ver­waltungs-, gesundheitliche u. s. w. Kreiszentrum, wohin man noch auch aus der ferneren Umgebung auf den Markt und verschiedene Angelegenheiten auszurichten kommt. Neben Nyírbátor ist noch Máriapócs ein bedeutender Anziehungspunkt, den die Leute anlässlich der Wallfahrt besuchen. László Nóvák 106

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