Somogyi Múzeumok Közleményei 14. (2000)
Király István Szabolcs: Autsztria szerepe a magyar mezőgazdaság gépesítésében (1848-1914)
547 Österreichs Rolle in der Mechanisierung der ungarischen Landwirtschaft (1848-1914) SZABOLCS ISTVÁN KIRÁLY Als ich die die technische Entwicklung der ungarischen Landwirtschaft beeinflußenden Faktoren analisierte, wurde es festgestellt, daß die kapitalistische Umwandlung der Landwirtschaft rascher dort stattfand, wo auch die industrielle Produktion entwickelter zu sein schien. (Király István Szabolcs: Einfluß der wirtschaftlich entwickelten Länder auf die Entwicklung unserer Landwirtschaft (1790-1944) Doktorarbeit (Ph.D.) (Universität für Landwirtschaft zu Gödöllő, 1997) Auf den österreichischen und böhmichen Gebieten des Habsburg-Reiches fundierten die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts getroffenen wirtschaftspolitischen Beschlüsse (Währungsreform, Zollbestimmungen, Steuervergünsigungen, Umsiedlung der westlichen Handwerkern die Entfaltung der kapitalistischen Wirtschaft. Im am Anfang des 19. Jahrhunderts erfahrenen Wirtschaftsaufschwung spielten die Baumwolle und die Eisenindustrie die leitende Rolle. Ab Mitte der 40er Jahre stieg die Anzahl der in der Industrie verwendeten Dampfmaschinen sukzessiv. Der Registriereung im Jahre 1841 laut fiel 12,5 % des Wertes der Industrieproduktion des Reiches auf Ungarn, der Rest wurde von den Österreich-böhmischen Gebieten produziert. Berend es^Ränki laiJlirorrnteTr^olcbe^hrtticbe^rsebeinüngen binnen von Österreich-Ungarn beobachtet werden wie in den entwickelteren Westländern, wo die progressive Industrilisierung bei der Umwandlung der zurückgebliebeneren Agrarregionen half. "Die frühere Industrilisierung der Westgebieten der Monarchie wurde der wichtigste Anreger der Agrarumwandlung der Ostgebiete und dadurch das echte Schwungrad der Ganzwirtschaftsentwicklung, sogar der Industrilisierung." Die Industrie- und Landwirtschaftsentwicklung wirkten gegenseitig aufeinander. Es wurde markant in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beobachtet. Die besonders in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entfaltene landwirtschaftliche technische Entwicklung wurde in Ungarn von den wirtschaftlich entwickelten Ländern vor allem von England, Deutschland und den USA auf direkte oder undirekte Weise bestimmt. Während meiner Forschungen stellte ich fest, daß England in der Einführung und Verbreitungen von Dampfflügen, Dampfdreschmaschinen und Saatmaschinen, Deutschland in der Verbreitung von Verbrennungsmotoren, und elektrischen Kraftübertragung, die USA in der Benützung von Grasmählem, Getreidemaschinen und Traktoren eine entscheidende Rolle spielten. Englands und Deutschlands Einfluß kann nicht auf die Erdebenützung, Anbautechnologie, bzw. razionale Betriebsart unbeachtet werden. Von den fachliteraturischen Quellen wurden aber auch verstärkt, daß man auf den verschiedenen Bereichen, im Zusammenhang mit dem Maschinenbau, Fachqualifikation und Außenhandel mit einer österreichischen, böhmischen, französischen, niederländischen und schwedischen Wirkung rechnen muß. Ich betone, daß es aber nötig ist, daß diese Länder entscheidend aus der vorherigen Quelle schöpften. Es ist zu beweisen, daß die die Frontlinie der technischen Entwicklung im 19. Jahrhundert vertretenden englischen Erfahrungen durch deutsche und österreichische Vermittlung in unsere Heimat gelangen, (durch A. Thaers, M. Eyths, J.Reseks Arbeiten und Arbeiten anderer) Die konkrete Forschung der entwickelten österreichischen und böhmischen Gebiete konnte wegen Mangel von Geldmitteln in Wien und Budapest ernst im Jahre 1999 an die Reihe kommen. Die Arbeitseinteilung binnen von der Monarchie analisirend kann bemertkt werden, daß die Strebung der österreichischen Industrie nach Interessenvereinigung schon in der Anfangsphase der Mechanisierung der ungarischen Landwirtschaft bemerkt werden kann. Durch Österreich kommen die originellen englischen, amerikanischen, deutschen landwirtschaftlichen Maschinen, danach die nach derer Mustern hergestellten österreichischen, böhmischen Maschinen zu unserer Heimat. Sie waren wichtige "vorgeschiebene Basteien" dieser ausländischen Fabriken, die sich hier den Grund legten und neue Geschäfte in der Richtung von Osten, so auch von Ungarn neue Geschäfte öffneten. Dazu ist ein guter Beispiel die im heimischen Masehineflba4j^ine^5kmiefl^e^püe^ Schuttleworth oder die Fabrik Hofnerr & Schrantz. Wir hielten für wichtig zu untersuchen, was für die die den Grund des landwirtschaftlichen Maschinenbaues bedeutende großindustrielle Entwicklung in diesem Bereich charakteristisch ist, was für Stellen Österreich (und die sg. Erbländer) bzw. Österreich-Ungarn in Europa nahmen, mit was für Angaben der die Entwicklung zeigende Handelsverkehr, das Eisenbahnnetz, das Fernsprechnetz und vor allem die Eisen-, Stahl- und Koksverwendung charakterisiert werden kann und auf welche Weise die Struktur der Beschäftigung mit Berücksichtigung aller diesen aussah. Österreich-Ungarn nahm im europäischen Handel im Jahre 1880 nach den "drei Großen" (Groß-Britannien, Frankreich, Deutsches Reich) und Russland mit seinem 7,2-%-Anteil die fünfte Stelle. Solange der Anteil der anderen stagnierte oder sich verringerte, stiegen die Außenhandelseinkommen (binnen dessen die aus dem landwirtschaflichen Maschinenexpot stammenden Einkommen ) der Monarchie. Gleichzeitig nahm sie auf sich zwischen 1885 und 1908 vom Welthandelsverkehr nur eine verringernde Proportion. Auf diesen Zeitabschnitt fällt Groß-Brittaniens Niedergang (von 19,2 % /1885/ auf 17,2 % /1908/, Frankreichs Stagnation (10,4 %, 8,6 % /1985/; 8,9 %) und dieVerstärkerung des Deutschen Reiches (10,3%, 12,3%). Der Ausbau des Eisenbahnnetzes war bis 1860 im Verhältnis zu den schon erwähnten leitenden europäischen Ländern unbedeutend (4500 km). Bis 1870 wurde diese Strecke gedoppelt, bis 1880 wurde die 1870-km-Strecke wieder gedoppelt. An der Jahrhundertswende nahm sie mit ihrer 36300 km die fünfte Stelle in Europa und in der Eisenbahnnetzdicht (km/1 Million Einwohner) nahm sie die