Somogyi Múzeumok Közleményei 9. (1992)
Tóth Sándor:1992 Adatok a Zselic zengőlégy faunájához (Diptera:Syrphidea) Data to the syrphid fauna of Zselic (Diptera: Syrphidae)
ADATOK A ZSELIC ZENGŐLÉGY FAUNÁJÁHOZ 319 SÁNDOR TÓTH: ANGABEN ZUR KENNTNIS DER SCHWEBFLIEGEN-FAUNA DES ZSELIC-HÜGELLANDES (Diptera: Syrphidae) Zusammenfassung Der Verfasser begann, die Diptera-Fauna des Zselic-Hügellandes in der zweiten Hälfte der 1970. Jahren im Programm „Das Naturbild vom Mecsek und Umgebung" zu untersuchen, und dann setzte er unterbrochen etwa 10 Jahre lang mit den Untersuchungen fort. Vor diesen Untersuchungen war die Schwebfliegen-Fauna von Zselic gar nicht erforscht, aber kann man heute sagen, dass sie gründlich erforschtrist, da die Anzahl der auf diesem Gebiet gesammelten 110 Arten rund das Drittel der ungarischen Syrphidae-Fauna beträgt. In der Arbeit werden 3750 Schwebfliegenindividen untersucht, die auf dem Zselic-Gebiet gesammelt wurden. Eine Tabelle enthält die in der höheren Individienzahl (mehr als 2%) gefundenen Arten. Die häufigsten Arten wurden auch in einem Kreisdiagramm angegeben. Das Material enthält die Art Eoseristalis arbustorum, die eine von den in Ungarn in grösser Anzahl vorgekommenden Arten ist. (9,7%) Im auf diesem Gebiet gesammelten Material kommen die Ungarn selteneren Arten relativ oft vor. (Criorhina ranunculi Panz., Cheilosia chrysocoma Meig., Merodon equestris Fabr., Sphaerophoria batava Goeldl. u.s.w.) Die interessanteste von den aufgeführten Arten ist die Art Criorhina ranunculi Panz., die bis jetzt in Ungarn nur im Bakony-Gebirge gefunden wurde. Diese Art kommt im Karpatenbecken selten vor. Wir kennen sie ausser unserer Heimat nur einige weitere Fundplätze in Slowakien. Es ist anzunehmen, dass es sich um eine montane Art handelt, und ihr Vorkommen im Zselic-Hügelland den montanen Charakter dieses Gebietes beweisst. Das die Schwebfliegen-Fauna betreffende Material stammt aus den 22 konkreten Fundplätzen im ZselicHügelland. Der am gründlichsten erforschte Fundplatz ist Ropolypuszta. Die Liste der Sammelstellen enthält die Buchstaben- und Zahlcode, die der UTM-Neztkarte ebtspricht sowie den Namen der Siedlung in Klammern, zu der die Sammelstelle verwaltungsmässig gehört. Im die genauren Daten angegebenen Teil der Arbeit werden die Angaben zu den Fandstellen des ganzen Materials ausführlich aufgeführt.