Horváth János: Kunffy Lajos - A somogytúri Kunffy Emlékmúzeum katalógusa (Kaposvár, 2005)

Л^~^<*У^> Pariser Korrespondent geschrieben hat. Hiermit zitiere ich es: „Mein Herr, wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihr im Salon 1907 ausgestellte großartige Gemälde" Kinderbeerdigung in Ungarn „reproduzieren dürften. Wir hoffen, dass sie der Sache zustimmen, damit wir ihr Gemälde in Graphic reproduzieren können. " Das ldeine Atelier Diese Ausstelleinheit zeigt die Themen des ausländischen Leben, die nach der unter Künstlerkollegen erlernten Denkweise entstanden. Diese Bilder vermitteln die Atmosphäre des ersten Jahrzehntes des 20. Jh-s. Unter diesen sind bürgerliche Porträts, Akte, Straßenbilder, Intimität verliehende Land­schaftsbilder zu sehen. DIE FAMILIE KUNFFY Der Großvater des Künstlers: SIMON KUNFFY ist in Komlósd am 27. Juni 1816 geboren. Seine Frau: JULIANNA SPITZER (1820-1901) westlich von Kaposvár hatten sie ein ldeines Gut „Ebédvesztő". Um 1885 hat er von Gusztáv Bosnyák sein 1000 Joch Gut gekauft und danach verpachtet, das nachher Kunffy Lajos geerbt hat. Sie wohnten in Kaposvár, in der Berzsenyi Straße. Sie hatten einen Sohn und eine Tochter. Die Tochter lebte hier 104 Jahre lang. Der Großvater ist in Kaposvár am 9. Juni 1895 in seinem 79. Lebensjahr gestorben. Der Sohn von Kunffy Simon ist ADOLF KUNFFY, der Vater des Künstlers. Er ist am 19. Dezember 1838 in Kajár (Balatonfőkajár) geboren. Er hatte in Nagykanizsa die Handelsmittelschule besucht. Von 1860 bis 1864 diente im Heer von Garibaldi in Italien und kam nachher zurück nach Somogy und war als Grundpächter tätig. Seine Bewirtung war erfolgreich, konnte bedeutende Gutvermögen erwerben. Seine Grundpachtungen waren in Orci und Gálosfa (er pachtete das Gut von den Déger Festetich von 1881) und in Varga (hier in Vargaliget pachtete er von Ervin Cseh Fiumaner Statthalter). Er hat in Kaposvár 1877 in der Berzsenyi Straße ein Familienhaus gebaut. Später hat er in der damaligen István Tisza Straße 9 (heute Dózsa György Straße) ein großes Haus mit Stockwerken bauen lassen, wo er bis zu seinem Tod lebte. 1912 hat er den ungarischen Adelstitel mit Vorname Somyogytúri bekommen. In Form „KUNFFY" geschriebenen Namensbenutzung erfolgte zehn Jahre früher. 91

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