Horváth János: Kunffy Lajos - A somogytúri Kunffy Emlékmúzeum katalógusa (Kaposvár, 2005)

Ärl^^^V"^ - - ­stilischer Verwandschaft mit der Malerei aus Nagybánya ist. Das Lebenswerk-Spezifikum von Kunffy ist jene Periode seiner Malerei, in der er Bilder mit Themen des Lebens der Zigeuner geschaffen hat. In seinen ältlichen Jahren hat er mit dem Grossstadtleben aufgehört und zog 1934 endgültig nach Somogytúr und brachte die Einrichtung seiner ehemaligen Wohnung aus Paris und Budapest. Seine erfolgbringende Hauptwerke hat er nie verkauft. Seine Werke sind in einem geblieben, er hat sie dem Staat, den Museen geschenkt. Seine bedeutende Werke sind auch in der Ungarischen Nationalgalerie zu sehen und bei heimischen und ausländischen Privatsammlern. Die Ausstellräume des Museums sind nach dem Besucherweg folgende: Das Wirtschaftsbüro des Gutes von Kunffy Lajos Der Künstler, der Besitztümer wurde, - hatte keine Qualifizierung als Landwirt, - begann aber mit großer Verantwortung die Bewirtung des Gutes, das den tradizionell sicheren Unterhalt der Familie gegeben hat. Von ihm stand der bohème Gentrygeist weit weg, der am Anfang des 20. Jh.-s gerade in Mode war. Er studierte die Fachliteratur und hat einen Wirtschaftsverwalter angestellt. Es gaben Jahren, als die Bewirtschaftung einen Aufschwung nahm. Die Zucht von Trauben, Fisch, Rind und von Apfel erreichten einen weiten Ruf, Kunffy gewann landwirtschaftliche Preise. Die Urkunden an der Wand beweisen all diese. Wir zitieren Kunffy: „Im Sommer 1905 haben mich nicht nur die Arbeiten der Bewirtung, sondern auch die der Bauarbeiten in Anspruch genommen. Ich habe einen schönen Pferdestall, einen Wagenschuppen und eine Eisenschmied- und Wagnerwerkstatt, vor unser Wohnhaus eine abgedeckte Terasse gebaut, die von uns sehr erwünscht war. Ich habe lange geguckt und überlegt, damit sie den Maßen des Hauses entspricht. Danach habe ich Wasserleitung mit Badezimmer machen lassen, damit unsere dörfliche Bequemlichkeit vollständig wird. Um den Garten zu rekonstruieren, lud ich zu uns den Obergärtner des Herrschaftsgutes aus Lengyeltóti ein, außerdem setzte ich viele Bäume. Balatonlelle war der nächstgelegene Badeort, der sich in dieser Zeit schön entwickelte und wir fanden hier eine angenehme Berührung der Ortschaft, wenn wir mit unserem ungarisch ausgerüsteten Wagen hineinkutschiert sind. Zoltán Boschnyák Räter des Ministeriums, den wir schon auch aus Budapest kannten, kam zu uns hinaus, er intersich für Somogytúr, da er hier geboren ist. Mein Großvater hat dieses Gut von seiner Familie gekauft. Die Familie hat das Gut damals verkaufen müssen, da bei dem Tod seines Vaters Gusztáv Bosnyák viele Erben gab. Sein Bruder Géza bewirtete sein Gut in Misefa im Komitat Zala. Als ich Zoltán den Besuch in helle zurückgegeben habe, er hatte hier eine Villa, stellte er mich seiner Familie vor. Auch seine Mutter hatte hier eine Villa. Sie war eine viel gelesene, frei denkende Frau vom alten Schlag. Die Frau von Géza war die schöne lebendige Jolán Somssich. Als sie uns in Somogytúr besucht haben, gelang mir schon im Sommer über sie ein schönes Pastellporträt zu machen. Unter den zwei Familien entwickelte sich ein tiefes Freundschaftserlebnis. Jolán hat uns auch noch in Paris besucht. " 85

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