Uherkovich Ákos: A Barcsi borókás élővilága II. (Dunántúli Dolgozatok Természettudományi Sorozat 2., 1981)
K. Nemestóthy K. – Mahunka S.: Tarsoneminák a Barcsi borókás tájvédelmi körzetből (Acari). - Tarsonemine mites from the Juniper Woodland conservation area near Barcs, Hungary (Acari)
Tarsonemus bárcsensis sp. п. Länge: 146-152 iura, Breite: 70-72 ;um. Dorsalansicht (Abb. 6.): Peritremen drehen sich in der Mitte des Propodosoma. Sensillus ziemlich gross, rund. Von den Dorsalhaären sind с , c„ und e dünn, haarförmig, das übrige steif, stäbchenförmig; von denen h viel länger als f und d . Ventralansicht (Abb. 7.): Apodemen mit knotenförmigen Verdickungen Vorderes Sternalapodema in der Mitte sich verschmälert und gegabelt, sich mit dem Sejugalapodema nicht verschmolzen. Letzterer gebogen, stark verdickt. Haare 2a ziemlich lang, entspringen an der Basis der 2. Apodemen. Ap. 3 lang, in der Mitte knospenförmig verdickt, reichen über den Trochanter des 3. Beines hinaus. Beine: Die Kralle des 1. Beines normal entwickelt. CO 1 Solenidium entspringt im Basalteil des Tarsus (Abb. 8.). Auf dem Tarsus des 2. Beines (Abb. 9.) steht das Haar .ld" in der Mitte des Beingliedes. Untersuchungsmaterial: Holotypus (586-HT-81): Bares, Ungarn, H-1020 No. 1-620, 5 Paratypen: Fundort wie beim Holotypus; 1 Paratype: No. 1622. Holotypus und 3 Paratypen (586-PT-81) werden in der Sammlung des Naturwissenschaftlichen Museums Budapest, 3 Paratypen in Janus Pannonius Museum, Pécs aufbewahrt. Bemerkungen: Die neue Art steht der Art T. crássus SCHAARSCHMIDT, 1959 am nächsten. Von dieser unterscheidet sich sie durch das Verhältnis der h -f Haare, durch die Form der Peritremen und durch die Gestalt der Apodemen. Tarsonemus bognari sp. n. Länge: 160-166 yum, Breite: 98-102 ,um. Dorsalansicht (Abb. 10.): Sämtliche Dorsalhaare dünn, haarförmig. Peritremen krenzen sich in der Mitte des Propodosoma. Sensillus fein bewimpert. Ventralansicht (Abb. 11.): Vordere Sternalplatte mit breitem Rand begrenzt, vorne konkav. Apodemen mit knotenförmigen Verdickungen, àp. sa. endet sich vor dem Sejugalapodema, hier verdünnt, aber verbreitet sich. Sejugalapodema verdickt. Haare la und 2a lang, 2a steht unten der Apodemen an der Basis des Trochanter der 2. Beines. Ap. 3 lang, reichen über die Trochanter 3 hinaus. Beine: Tibiotarsus des 1. Beines (Abb. 12.) mit kleiner Kralle. со л Solenidium entspringt auf dem Bàsalteil des Beingliedes. Haar ld " des 2. Beines (Abb. 13.) fehlt. Untersuchuhgsmäterial: Holotypus (587-HT-81): Bares, Ungarn, No. 346, 1 Paratype: Fundort wie bei Holotypus. Holotype wird in der Sammlung des Naturwissenschaftlichen Museums Budapest, Paratype in Janus Pannonius Museum, Pécs aufbewahrt. Bemerkungen: Die neue Art ist vor allen durch die Form der Apodemen gekennzeichnet. Eine ähnliche Art war in dieser Gattung bischer unbekannt. Die neue Art benennen wir zu Ehren Herrn Prof. Dr. S. Bognár (Universität für Gartenbau, Budapest), der die Untersuchungen der an gärtnerischen Kulturpflanzen lebenden Milben, in Ungarn begründet hat. Tarsonemus pannonicus sp. n. Länge: 244 ;um, Breite: 147 p.m. Dorsalansicht (Abb. 14.): Oberfläche der Körpers stark punktiert. Peritremen krenzen sich in der Mitte des Propodosoma. Von der Dorsalhaaren sind die Prodorsalhaare c, und c„ dünn, sich verschmälernd, das übrige - mit Ausnahme der ps Haare - stäbchenförmig, kurz. Haare ps viel länger als h , s ämtliche Haare der D- Ps- Segment fein bewimpert. Gnathosoma kurz und breit. 161