Novák László szerk.: Néprajzi tanulmányok Ikvai Nándor emlékére II. (Studia Comitatensia 24. Szentendre, 1994)

Hála József: Emberi erővel mozgatott kerekes és csúszó járművek Perőcsényben

MIT MENSCHENKRAFT BEWEGTE RAD- UND GLEITFAHRZEUGE IN PEROCSÉNY In der Ortschaft Peröcsény (Komitat Pest, Börzsöny-Gebirge) werden mehrere alten und neueren Type und viele Varianten der mit Menschenkraft bewegten Rad­und Gleitfahrzeuge benutzt. Mit Hilfe der hauptsächlich von Männern geschobenen oder gezogenen, mit einem, zwei, bzw. mit vier Rädern versehenen Radfahrzeuge werden vom Frühling bis Herbst Kartoffel, Mais, Himbeere, Johannisbeere, Ge­müse, Grűnfutter, Heu, Brennholz, Dünger, Erde, usw. befördert, im Winter wer­den zwei verschiedene Schlittentype zum Lasttratnsport benutzt. Im Dorf wurden mit Menschenkraft bewegte Radfahrzeuge auch früher benutzt, die Zahl von diesen ist aber in den letzteren Jahrzehnten stark gewaschen. Die Hauptursache dieser Lage ist, dass die in 1962 zustandegebrachte landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft die Wagen und die Zugtiere der Bauer konfiskiert hat und diese dienten auch als die wichtigsten Transportmittel für die seit dem Beginn der 1950-er Jahre in einer grossen Menge gezüchteten Beerenfrüchte (Himbeere, Johannisbeere). Der Verfasser beschreibt in seiner mit eigenen Photoaufnahmen illustrierten Ab­handlung die Konstruktion, die Anschaffung, die Herstellung und die Benutzung des vierrädrigen, mit Wagenbalken versehenen Kleinwagen („rakoncás kiskocsi"), des zweirädrigen „kólya" und Himbeer- („málnás"), oder Himbeer-förderwagen („málna­hordó kocsi"), des einrädrigen Handkarrens („tragacs") und des Schiebkarrens („ta­licska"), ferner die des „Fussschlittens" und des „rumänischen Schlittens" aufgrund 107

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