Novák László Ferenc: „Hej, Nagykőrös híres város…” (Az Arany János Múzeum Kiállítási Monográfiái 4. Nagykőrös, 2008)

Zusammensassung - János Arany Museum

Nagykőrös ist nicht nur ein charakteristischer Marktflecken zwi­schen Donau und Theiss, sondern einer der Großen Ungarischen Tiefebene. Diese Außtellung stellt seine Geschichte, seine Entwick­lung zum Marktflecken vor. Zu sehen ist die Urkunde, welche König Béla IV. 1266 heraus­gab und in welcher er auch den Namen Kőrös erwähnt. Im 11-12 Jahrhundert gab es noch 7 Dörfchen in der Umgebung von Kőrös, welche im 13. Jahrhundert zerstört wurden. Die sakralen Andenken (u.a. das berühmte Kreuz von Ludas aus dem 12. Jahrhundert), der Schmuck, die landwirschaftlichen Geräte, haushaltseinrichtungen repräsentieren dieses dörfliche Zeitalter. DieZerstörung der Dörfer förderte die Entwicklung von Kőrös, mit der Ansiedlung im 16. Jahrhundert nahm die Entwicklung zum Marktflecken größeren Schwung. Unter türkischer Herrschaft wur­de Kőrös eine privilegierte Ortschaft, auf den Rang einer „Khasz" Stadt erhöht. Türkische Urkunden, Schrifter, Objekte (Kupfersteig­bügel, türkische Töpfe) dokumentieren diese Epoche. In der Zeit der Türkenherrschaft (vom 16. bis 17. Jahrhundert) wurde die Stadt im­mer stärker, entwickelte sich zu einer autonomen Organisation. Ihre Eigenständigkeit beahrte sie auch im 18. Jahrhundert. Ihre Grund­besutzer konnter sie nicht in den Zustanb der Leibeigen schaft­versenken. Die intensiviren wirtschaftlichen Verhältnisse des 18. Jahrhunderts repäsentieren die landwirtschaftlichen Geräte (Holz­pflung, Dornenegge usw) und das gegenständliche und Dokumen­talmaterial der Zunftorganisation, ihre Erzeugnisse. In der Stadt und seiner Umgebung setzte sich in der Zeit des Feu­dalismus hauptsächlich Viehzucht, Ackerbau und Weinbau fort. Innerhalb der Stadtmaauern von Kőrös funkktionierte das Zunft­gewerbe.

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