Katalin Gellér: Die künstler-kolonie in Gödöllő 1901-1920 (Gödöllő, 2001)
Wlhw: FV.F, [>- * ^ s ^ mj - " JLa VFV.^ I Ede Thoroezkai Wigands Interieurentwurfin dem Band „ Verzierter Hof [Hímes udvar]/Budapest 1916. Táltos . !_•=»—lE-fX- H« T'~ • auf sie zu: „Tolstoianer, die einen Christusbart und nach hinten gekämmtes langes Haar tragen, aus deren Lederschuhen die nackten Füße hervorlugen, Sozialisten mit roten Krawatten, ... sanftmütige Pflanzenesser und Theosophen, die am Abend im Akadémia-Kaffeehaus Jenő Schmitt zuhören ... Was für Bücher ihre Taschen bergen, kann man auch ungesehen erraten: Nietzsche oder Stirner, oder Marx oder Baudelaire. Von unseren Dichtern Jenő Komjáthy oder János Vajda." Sándor Nagy in seinem Zuhause in Veszprém, um 1906 Aladár Körösfői-Kriesch: Spiegelschrank mit Sessel AUSSTIEG: DIE SCHAUPLÄTZE DER VERWIRKLICHUNG DES NEUEN LEBENS SIND HAUS, GARTEN UND WERKSTATT DAS HAUS Gödöllő war eine weitere in der Reihe der Künstlerkolonien, in denen man am Ende des 19. Jahrhunderts, nachdem man die Stadt verlassen hatte, die reinen Quellen suchte und sich zur kunstgewerblichen Arbeit zusammenschloß. Neben persönlichen Motiven resultierte dieser Ausstieg auch aus einem Protest gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse; außerdem aus der Nostalgie nach dem ländlichen Ungarn und einem utopistischen Zurücksehnen nach der früheren Lebensweise als Reaktion auf die sozialen und moralischen Probleme des in der Kapitalisierung befindlichen Landes. In den meisten Künstlerkolonien spielte die Landschaftsmalerei eine wichtige Aladár Körösfői-Kriesch: Schrank mit Lilien