Varga Kálmán (szerk.): A Gödöllői Városi Múzeum Évkönyve - Annales Musei Gödöllőiensis 1992 (Gödöllő, 1993)

MAGYAR, ANGOL ÉS NÉMET NYELVŰ REZÜMÉK

Ildikó Faludi: Eine fast vergessene Zeitschrift unserer Pressegeschichte: die "Gödöllőer Mitteilungen" Im Sommer des Jahres 1902 begann eine kurze, aber sehr beachtenswerte Episode in der Gödöllőer Pressegeschichte: zu dieser Zeit erschien eine gesellschaftliche Zeitschrift, die "Gödöllőer Mitteilungen". Diese sehr anspruchsvolle Illustrierte hatte nur 11 Ausgaben, denn sie wurde im Október 1902 unerwartet der sogenannten offiziellen Ortszeitschrift einverleibt. Diese niveauvolle Zeitschrift stellt aus der Aufsatz von Ildikó Faludi vor, sie versucht gleichzeitig zu erklären, warum und unter welchen Umständen die Zeitschrift eingestellt wurde. János Mészáros: Die Traditionen der sog. "Kleinbauten" in Gödöllő Die Gödöllőer Siedlungsgeschichte der vergangenen Jahrhunderte kann nicht nur anhand der sog. "Grossbauten" (Sclösser, Kirchen) beschrieben werden, sie lässt sich auch durch die Wohnhäuser, Villen und Landhäuser gut charakterisieren. In dem Aufsatz werden diese Bauten analysiert und typisiert, und unsere Aufmerksamkeit wird gleichzeitig auf die Wichtigkeit des Schutzes dieser Bauten gerichtet. István Katona: Das Barockfenster in Ungarn In bezug auf die geschichtlichen Baukonstruktionen ist dieser Aufsatz eine Lückenfüllende Arbeit, denn dieses Fachgebiet wird nicht nur in der ungarischen, sondern auch in der ausländischen Fachliteratur sehr wenig behandelt. Die Aktualität besteht darin, dass der Barockfenstertypus am Beispiel der Rekonstruktion eines Barockfensters im Gödöllőer Grassalkovich-Schloss vorgestellt wird. Péter Török: Historische Gärten in Gödöllő Antal Graf von Grassalkovich (1694-1771) Hess in den vierziger Jahren des 18. Jahrhunderts das repräsentative Gödöllőer Schloss im Barockstil bauen, und der Garten wurde in demselben Stil als Landschaftsgarten angelegt. Die Studie macht uns mit Hilfe vieler Quellenarbeiten mit der Geschichte und den Eigenarten dieses Gartens bekannt, und wir können die Veränderungen der späteren Zeitalter verfolgen. Ein grosser Vorzug des Aufsatzes ist, dass er Vorschläge zur Rekonstruktion des Gartens macht, die gut in die Konzeption der gegenwärtigen Erneuerungsarbeiten passen. György Sümegi: Über den ungarischen Pavillon in Venedig In der Ausstellungshalle in Venedig finden die ungarischen Vorstellungen und Ausstellungen seit 1909 ein ständiges Zuhause. Künstler aus der Gödöllőer Kolonie, wie Sándor Nagy, Aladár Körösfői Kriesch, nahmen mit Mosaik- und Glasfensterarbeiten an den Bauarbeiten teil. Das Gebäude wurde 1958 umgebaut, dabei 215

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