Nógrád Megyei Múzeumok Évkönyve X. (1984)
Tanulmányok - Néprajz - Zólyomi József: Az állat haszna az Észak-Cserhát falvaiban
RESÜMEE József Zólyomi: Der Nutzen des Viehes in den Dörfern des Nord-Cserhats In unserem Aufsatz verfolgen wir den Nutzen der Haustiere (Pferd, Rindvieh, Schwein, Schaf) von der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis zur Mitte der 60-er Jahre. Wo es möglich war, haben wir auch die Angaben der Archivquellen benutzt, die ermöglichten, die Darlegung einzelner Themen vom Anfang des 18-ten Jahrhunderts zu beginnen. Im ersten Teil unseres Aufsatzes machen wir die anzahl der Jochkraft, seine Zusammensetzung, die Instrumente des Joches, die Art und Weise des Einarbeitens bekannt. Wir schreiben ausführlich über die Anwendung, über den Nutzen der Jochkraft. In unserer Gegend haben die Fuhren mit dem Pferd für die Landwirte, die über Joch verfügten, von der Mitte des 18-ten Jahrhunderts den grössten Nutzen bedeutet. Es kam mehrmals vor, dass die Wirte auch den Anbau ihres Landes wegen der gewinnbringenden Fuhren vernachlässigt haben. Den bedeutenden Teil der Fuhren machte der Transport der Waren der Handwerker und Kaufleute aus. Die Führen-Strassen der geprüften Landgemeinden veröffentlichen wir auf Landkarten. Wir gehen auf die Verarbeitung, die Benützung der Milch, des Fleisches, des Haares, des Knochens, der Wolle, auf die Behandlung des Düngers ein. Der bedeutende Teil der Milch, der Wolle ist verkauft worden, und für den Preis hat man Möbel, Kleid und wirtschaftliche Geräte gekauft. Der Dünger ist seit dem Anfang des 18-ten Jahrhunderts zum wichtigen Mittel der Bodenverbesserung geworden. Unseren Aufsatz schliessen wir mit dem Marktververkehr. Hier schreiben wir darüber, wie das Vieh zum Markt vorbereitet wird, wie der Verkauf geschiet. Wir legen endlich Rechenschaft davon ab, wie der Nutzen des Viehes die Veränderung der Lebensverhältnisse der Familien, manchmal auch ihren gesellschaftlichen Aufstieg helfen konnte. 317