Nógrád Megyei Múzeumok Évkönyve IX. (1983)

Tanulmányok - Kerényi Ferenc: Madách szépirodalmi hagyatékának fiológiai problémái

fällt auf einen wichtigen Abschnitt der ungarischen Politikgeschichte: es sind die Monate der Zeit, als die liberale Reformoppostion zur politischen Partei organisiert wurde. Das Thema dichterischen Wettkampfes war die Gruppierung der Nógráder Liberalen, der sogenannte Armburschen-Verein. Die beiden gelegentlichen Dichterkameraden von Madách, Pál Szontagh und György Matolcsy waren keine geübten Federführenden, deshalb haben sie in ihren Gedichten nichts anderes getan, als das politische Programm der Nógráder „Armbursehen' " in Zeilen umgebrochen. Aus anderen Quellen ist das Programm nicht bekannt, der Autor versucht es zu rekonstruiren und er beschreibt aus vereinzelten Angaben das Bild des Nógráder Abgeordnetenwahlkampfes, und dabei weist er hervorgehoben auf die Rolle Madáchs hin. Der „Armburschenverein^ ist zwar schon vor der Revolution zerfallen, aber die persönlichen und Ideenbeziehungen spielten auch im weiteren eine wichtige Rolle. TOMPA-GEDICHT IN MADÁCH-ABSCHRIFT: Die literarische Sammlung der Nógráder Museendirektion bewahrt eines von den Manuskriptexemplaren der politischen Allegorie, DES STORCHES von Mihály Tompa (1850), die früher für Tompa-Autograph gehalten wurde. Die jetzige gründlichere Untersuchung stellt davon fest, dass Madách selbst das Gedicht, das grosse Wirkung hatte, abgeschrieben hat. Ausser der Untersuchung der Handschrift weisen auch zwei familiengeschichtliche Beiträge darauf hin. Der Autor vergleicht die erste originale Ausgabe des Gedichtes (die später in Beschlag genommen wurde) mit Madáchs Abschrift und er schliesst die Möglichkeit nicht aus, dass auch Madách an dem Text verbesserte. 4* 51

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