Fülöp Éva Mária – László János szerk.: Komárom-Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 15. (Tata, 2009)
Fatuska János: Tata újranépesítése 16O8-ban - Die Wiederbevölkerung von Totis/Tata im jahre 1608
TATA ÚJRANÉPESÍTÉSE 160 8-BAN WELLMANN 1955 Wellmann I.: A parasztság helyzete az 1767. évi úrbérrendezés előtt. Századok 89/4-5 (1955) 551-5S7. WELLMANN 1975 Wellmann I.: Népesség és mezőgazdaság a XVII. és a XVIII. század fordulóján. TSz XVIII (1975) 701-731. ZEILER 1997 Zeiler, M.: A magyar királyság leírása. Budapest 1997. ZIMÁNYI 1987 Zimányi V.: Gazdasági és társadalmi fejlődés Mohácstól a 16. század végéig. In: Szerk. R. Várkonyi Á. Magyarország története 1526-1683. Budapest 1987, 285-393. DIE WIEDERBEVOLKER UNG VON TOTIS/TATÁ IM JAIIRE1608 HANSFATUSKA Das Schloss der ehemals königlichen Stadt Totis/Tata wurde nach dem Schlacht von Mohács zu einer Grenzburg. Im Laufe der 16. Jahrhundert wurden die Burg und die Stadt von den Türken mehrmals belagert und erobert. Die meisten Gebäude der Stadt, die Wirtschaften wurden vernichtet, die doppelte Besteuerung betraf die Bevölkerung des Grenzgebietes, so flüchtete die Mehrheit der Bevölkerung vor der türkischen Herrschaft. Die Lage verschlimmerte sich während des Fünfzehnjährigen oder Langen Krieges (1591-1606) noch weiter. Um 1593 war die Stadt schon total entvölkert. Eine ständige Beschwerde der Festungsbesatzung war, dass das menschenleere Gebiet sie mit Lebensmittel nicht versorgen kann. Die Wiederbevölkerung wurde so zu einer wichtigen Aufgebe sowohl der osmanischen als auch der christlichen militärischen Oberbefehlshaber. Der Organisator der Ansiedlung war Gregor Cháthy, der 1608 je einen Geleitbrief von Johannes Prainer, dem Oberkapitän zu Raab/Györ und Ali Kadisade, dem Pascha zu Ofen/Buda erhielt. (Der letzteren ist nicht erhalten geblieben, auf seinen Inhalt ist nur aus seiner Bestätigung von Mustafa Effendi zu schließen.) Die Ungarische Kammer hielt 1614 eine Untersuchung in der Stadt. In Totis/Tata lebten damals 71 Familien. Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung war die Landwirtschaft, besonders die Viehzucht. In der Stadt arbeiteten 7 Handwerker: 1-1 Kürschner, Schneider, Töpfer, Wagner und 3 Tuchmacher. Die Wassermühlen spielten eine sehr wichtige Rolle im Wirtschaftsleben der Stadt. Schon in den Geleitbriefen von Cháthy wurde ihm die Errichtung einer Mühle genehmigt. Bis zur Mitte des 17. Jahrhundert wurden 7 Mahlmühlen in der Stadt aufgebaut, und es wurde auch mit der Errichtung von Walkmühlen begonnen. So wurden die Müller und der Tuchmacher zu den wichtigsten Handwerker der Stadt. Es wurden Zünfte gegründet (Fleischhacker, Müller, Schneider, Tuchmacher). Totis/Tata hatte im Jahre 1695 schon 215 Steuerzahler. Übersetzt von Hans Fatuska 67