Fülöp Éva Mária – László János szerk.: Komárom-Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 15. (Tata, 2009)
Merczi Mónika: A bajóti késő középkori temetőrészlet embertani vizsgálata - Anthropologische Analyse des Spätmittelalterlichen Gräberfeldabschnittes von Bajót
A B A. JÓ TI KÉSŐ KÖZÉPKORI TEMETŐRÉSZLET EMBERTANI VIZSGÁLATA wüchsig waren. Die durchschittliche Körperhöhe übertrifft nicht nw bei den Männern (170,57 cm) sondern auch bei den Frauen (162,8g cm) den für das Mittelalter gerechneten Durchschnitt. Aufgrund des Längen-Breiten Indexes des Schädels waren ein Mann und eine Frau brachykran, eine weitere Frau gehörte zum dolichokranen Formenkreis. Trotz der Unvollständigkeit der Knochen konnten bei beiden Geschlechtern zahlreiche Erkrankungen beobachtet werden. Zahl der Verletzungen ist niedrig: Bei einer Frau konnten Schädelquetschung und Rippenbruch, bei einem Mann konnte Radiusbruch beobachtet werden. Bei einem weiterem Mann kann Femurbruch angenommen werden. Entwicklungsanomalien zeigten sich an den Wirbeln (Sakralisation, Spina bifida) und am Brustbein. Anatomische Variationen waren an den Fußwurzelknochen häufig. Gelenkserkrankungen traten erst gegen 40 Jahre auf. Periostitis in leichter Form zählte zu einer häufigen Erkrankung, fast die Hälfte der Erwachsenen war davon betroffen. Die verkrümmten und porösen Knochen konnten durch Stoffwechselstörungen, die Verdickung des Schädelwandes durch Blutbildungsstörungen hervorgerufen werden. Ubersetzt von Monika Merczi 33