Fülöp Éva – Kisné Cseh Julianna szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 11. (Tata, 2004)

Boldizsár Péter: Die spätsigismundzeitliche Ofenkachelfunde der Esztergomer Burg

Die spätsigismundzeitliche Ofenkachelfunde der Esztergomer Burg Péter Boldizsár Gemäss des reichen frühsigismundzeitlichen Fundmaterials sind die nach 1408 datierbare Ofenfunde ziemlich gering. Dessen wahrscheinlicher Grund war, dass die Bauarbeiten auf dem Gebiet des erzbischöflichen Palastes bis 1408 beendet worden und der zwischen geordneten Verhältnisse entstandene Schutt wurde aus dem Gebiet des Palastes wegtransportiert. Aufgrund dem wenigen und sehr fragmentarischen spätsigismundzeitlichen Material ist feststellbar, dass die Erzeugnisse jener Werkstätte, die aus dem Fund­material des Budaer königlichen Palastes bekannt geworden sind — wie die Kachel der Gruppe I. Typ 12 (Abb. 1), Gruppe II. Typ 10. (Abb. 2) und Gruppe V. Typ 5. (Abb. 4) - in Esztergom auch vorkommen. Ein Bruchstück (Abb. 5) gehört zum Kacheltyp, der aus der benediktiner Abtei von Vértesszentkereszt und aus dem Visegráder königlichen Palast bekannt ist. Ich fand zu einem anderen Stück (Abb. 6) Parallele zwischen den Funde der Solymárer Burg. Zwei graue, unglasierte Bruchstücke (Abb. 10) weisen auf den Kachelhandel neben der Donau hin und die Erzeugnisse Österreichischer Werkstätte gelangten wahrscheinlich in diesem Zeitalter nach Esztergom in die Burg. 150

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