Fülöp Éva – Kisné Cseh Julianna szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 10. (Tata, 2003)

Herczeg Renáta: Neue Angaben aus der Vergangenheit Szőny

Neben dem Schloss wurde eine katholische Kirche zwischen 1774—1777 aufgebaut, derer Architekt aber unbekannt ist. Nach dem Grundriss ist vorstellbar, dass bei der Planung Jakab Fellner oder eine seiner Nachfolger mitwirkte. Der Maler ihres Innen­raums war nach den Angaben Gergely Vogl und ihre Statuen wurden in der Altofener Werkstatt gemacht. Die Alterbilder machte ein solcher Meister, die die Arbeiten von F.A. Maulbertsch, G. F. Sambach und P. Troger kannte. Die Kanzel ist anhand der Stilkritik vermutlich eine Arbeit von Károly Bebo. Neben dem Gebäude wurde ein Pfarrhaus, gegenüber eine Schule und eine Lehrer­wohnung gebaut. Wir können anhand der Angaben feststellen, dass Szőny nicht nur als wirtschaft­liches Zentrum bedeutend wurde, sondern dank der Familie Zichy war kurze Zeit lang ein künstlerisches Zentrum auch. Hier arbeiteten von den barockischen Steinmetzen, Architekten und Bildhauern einige in Szőny, die in der ungarischen Kunstgeschichte be­deutene Rolle besetzten. Ich möchte hier an Elemér Révhelyi erinnern, deren gründliche Forschungen in Archiven, seine Photos bei meiner Arbeit unentbehrliche Quellen waren und durch diese über Szőny viele wichtige Angaben erhielten. 226

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