Fűrészné Molnár Anikó szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 3. (Tata, 1989)

Történelem - Dr. Székelyné Dévai Judit: Kis magyar oktatástörténet különös tekintettel Komárom-Esztergom megyék 1868–1945 közötti időszakára

Gegenwartige Quellen der Geschichte des Unhterrichtswesens des Komitates Komárom Judit Sz. Dévai Die Ausstellung der Geschichte des Unterrichtswesens im Museum für Arbeiterbe­wegung und Industriegeschichte Die Aufgabt? unseres Museums bestht darin, das historische Material zu sammeln, welches sich auf die gegenwärtige und moderne Zeit bezieht, und darunter solche Dokumente, welche sich mit der Geschichte des Unterrichtswesens beschäftigen. Die Ausstellung unter dem Titel „Objekte des Grund- und Elementarunterrichts des Komitates aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen" stützt sich auf eine Sammlung von mehr als 3000 interssanten Stücken, welche sich auf den Unterricht beziehen, dies sind Lehrbücher, methodische Publikationen, persönliche Nachlässe von Lehrern, Handbücher, Anschauungsmaterial und Schulmöbel. Diese Ausstel­lung, welche Überbleibsel von Unterrichtsmaterialien nutzt, den reichsten Teil der Sammlung, wurde in den Wänden eines jahrhundertealten Schulgebäudes eröffnet. Die Lehrräume und Laboratorien, welche mit Originalmöbeln eingerichtet sind, spiegeln den Zustand der 20er und 30er Jahre wieder. Der Geschichtsraum dient drei Zielen. Die Studie folgt dem Thema der Ausstellung, welche die die sich auf die Geschichte des Unterrichtswesens beziehenden Dokumente bereichert. I. Ein kurzer Überblick über die Geschichte des nationalen Unterrichtswesens Um ein getreues Bild des zeitgenössischen Unterrichtswesens zu bieten, ist es nötig, kurz das Vorausgegngene aufzuzeichnen. Die Studie führt die Geschichte der Päda­gogie und des Unterrichts ca. 1000 Jahre zurück, bis zu unserem Staatsgründer, dem Heiligen Stefan. Kurz zeigt sie den kirchlichen (Kapitel, Kloster und Pfarre) Unter­richt, danach den weltlichen Unterricht, welcher seit dem 15. Jahrhundert eine im­mer wichtigere Rolle spielt, und gleichzeitig die Rolle von König Matthias, János Vitéz, Péter Pázmány und János Apáczai Csere. Sie erinnert an die Schulreform Maria Theresies, die Jakobinerbewegung, das Reformzeitalter und dessen Zielset­zung bezüglich des Unterrichts und die Zielsetzung und praktischen Pläne des Frei­heitskampfes von 1848/49. Im Detail erinnert sie an die Unterrichtspläne von József Eötvös aus dem Jahre 1868 und die Schulpolitik des Dualismus (Das Unterrichts­wesen, welches bis 1945 bestand, ist in einer Übersicht zusammengefasst). Sie zeigt das Schulsystem der Räterepublik von 1919 und die Ziele der Unterrichtspolitik nach Trianon. Entscheidende Schritte wurden im Herbst 1945 gesetzt, als die Ele­mentarschulen neu organisiert wurden, sowie am 16. Juli 1948, als die Schulen vers­taatlicht wurden. IL Der Aufbau des Unterrichtswesens nach dem Zweiten Weltkrieg Mit Hilfe der Fachliteratur erhalten wir ein vollständiges Bild vom unterschiedli­chen Niveau des Erziehungssystems, vom Anfang des Jahrhunderts bis in die 1940er Jahre. Die Daten im Land, welche mit Kindergarten, vorbereitenden Schulen, Grund- und Fachschulen, Privatschulen, Mittelschulen und Hochschulen in Verbin­dung stehen, werden durch die Daten des Komitates ergänzt. Was die oben ange­führten Schultypen betrifft, Platz bekamen die Wichtigsten soziologischen Beson­157

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