Bíróné dr. Szatmári Sarolta szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 2. (Tata, 1986)

Szatmári Sarolta: Kályhacsempék a tati várból I.

45 Pazurek: Würtenbergisches Hafnerkeramik. Berlin 1929. közli Holcik i. m. 8. kép. Ringler i. m., K. Berling: Der Erfurter Ofen. Belvedere 1923. 189—196. o. 46 F. Proediger: Der Ofen in der goldenen Stube der Hohensalzburg. Alte und Moderne Kunst. 17. 1972. 124—125. o. 47 K. Strauss: Kachel und Ofen in Steiermark. Graz 1940. IV. t. 2., 7. A griff svájci és dél-németországi előfordulását említi R. Franz is i. m. 52. o. 48 A salzburgi kályhán ezt kissé elfedi a baldachin, de a sarok két egész csempéből épült össze, az alsó hasáb felépítését ez határozhatta meg. SAROLTA SZATMÁRI—KÁROLY KERTI: Ofenkacheln aus der Burg von Tata I. Bei der Ausgrabung der Burg von Tata (zwischen 1965—1972) kamen viele Kachelfragmente zum Vorschein. Das Material der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts ist gering. Aus dem Schuttmaterial eines Kellers aus dem 15. Jahrhundert, der am Anfang des 16. Jahrhunderts verschüttet wurde, kamen Kachelfragmente — vermutlicher­weise aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts — in reichem Masse zum Vorschein. In unsrer Abhandlung wird das Material behandelt, das zur Rekonstruktion eines Ofens mit Ritterfiguren genügend war. Die Typen und die Verbreitung des Ofens wurden von Imre Holl be­stimmt, auf Grund der Ofenkacheln mit Ritterfiguren, die in der Burg von Buda zum Vorschein kamen. Unter den provinziellen Fundorten, wo Ofenka­cheln mit Ritterfiguren gefunden wurden, ist Tata an Kachelmaterial das reichste. Die Haupttypen der Kachelmaterials entsprechen nur teilweise dem Material von Buda. Die Form der Eckkachel, die 6 Typen, die Königinfigur, die am rollenförmigen Oberbau des Ofens zu finden sind, zeigt spezifische Züge. Die Schenkung des Ofens konnte zur Zeit von König Ladislaus V. gesche­hen, weil die Burg damals im Besitz der Rozgonyi-Familie, der Anhänger des Königs war. Der Aufbau des Ofens sollte aber schon zur Zeit von König Matthias Corvinus geschehen, so stand dieser Ofen in der Matthias — Com­mis —zeitlichen Burg mit anderen buntglasierten Öfen zusammen. Die Rekonstruktion des Ofens wurde auf Grund der Typen von Tata und nach in- und ausländischen Analogien ausgeführt und der Ofen wurde an der ständigen Ausstellung der Burg aufgebaut. Bei der Planung der Rekonstruktion trachteten wir originale Fragmente, so viel wie möglich in den Ofen einzubauen. Weil die einzigen Kachelreihen aus Kacheln verschiedenen Typs bestehen, wurde als Ausgangspunkt zuerst die Ergänzung von je ein Stück der verschiedenen Typen gemacht. Von den ergänzten Typen wurde dann ein Negativ aus Silikongummi gemacht, in das die originalen Fragmente hineingesetzt wurden und diese Form wurde mit Gips ausgefüllt. So wurden die zur Rekonstruktion nötigen 108 Kacheln 91

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