Bíróné dr. Szatmári Sarolta szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 2. (Tata, 1986)
Turi Róbert: A kisbéri nyelvjárás hangtani vizsgálata
PHONETISCHE UNTERSUCHUNG DER MUNDART VON KISBÉR (AUSZÜGE AUS EINER DOKTORARBEIT) Die vorleigende Arbeit verrichtet — die Mundart den Gemeinde Kisbér erforscht — die Untersuchung von Vokalen und Konsonanten und weist mit der Kollation der gemeinsprachlichen und mundartlichen Laute und Lautverbindungen auf die Eigenheiten der behandelten Mundart hin. Es wird von dem Verfasser festgestellt, dass die Vokale der Mundart im allgemeinen mit den gemeinsprachlichen identisch sind, mit Ausnahme einiger Vokale. (Kurzes e 3 ë, g und a; langes ë, é, í, á und die a und e Vokale, die sich infolge einiger bestimmten Gesetzmässigkeiten herausbildeten.) Die Identität der Mehrheit der mundartlichen Vokale mit den gemgeinsprachlichen Vokalen bedeutet durchaus nicht, dass die mundartlichen und die gemeinsprachlichen Vokale an gleicher Stelle hervorkommen würden. Es kann auf Grund der Untersuchung festgelegt werden, dass die Mundart von Kisbér an der Stelle der langen Vokale der Gemeinsprache in meisten Fällen kurze Vokale verwendet: Kút>kut; tüz>tüz usw. Die langen Vokale der Mundart kommen gleichzeitig irgendeiner Gesetzmässigkeit zufolge (Ersatzdehnung, die Verlängerungswirkung von r, IJ usw.) an einer von den gemeinsprachlichen abweichenden Stelle hervor: elmegy > êmègy; arra > ara usw. Im Zusammenhang mit den einzelnen Vokalen wird gezeigt, dass die wichtigsten Eigenheiten der Mundart die folgenden sind: 1. die /-Häufigkeit (an der Stelle der gemeinsprachlichen é-Vokale steht — häufig — ein i-Vokal); 2. eine kleinere ö-Häufigkeit (an der Stelle der gemeinsprachlichnen e-Vokale stehen ö-Vokale); und 3. das Gebrauch des e-Vokals (an der Stelle des gemeinsprachlichen e-Vokals). Die Mundart von Kisbér hat in einigen Fällen geschlossenere Vokale as die Gemeinsprache: parancsol > parancsul > parancsú. Anstatt des à-Vokal folgenden a-Vokals kommt ein o in der Mundart von Kisbér Häufig vor: határba > határbo. Im Zusammenhang mit den Konsonanten: Die Mundart von Kisbér verträgt die Konsonantenhäufung nur selten, so lässt die Mundart bei solcher Häufung im allgemeinen einen von den Konsonanten hinausfallen: alsó > ásó; pénz>píz usw. Das /-Verbalsufix wird entwerder gar nicht oder geminiert ausgesprochen (boronál > borona und kaszál > kaszáll). Das modale n-Suffix wird oft verlängert: nagyon > nagyonn. Ausser den obenerwähnten werden noch mehrere Feststellungen im Zusammenhang mit den Konsonanten in der Arbeit angefühlt. In weiteren Teilen der Abhandlung wird die Häufigkeit der einzelnen Vokale untersucht, erstens kommen die langen, dann die kurzen Vokale and die Reihe. Die einzelnen Vokale werden von zwei Gesichtspunkten untersucht (ausgenommen die £, é', á Vokale): 1. Anstatt welches gemeinsprachlichen Vokals kommt der mundartliche Vokal vor; und 2. Was für ein mundartlicher Vokal steht an der Stelle des gemeinsprachlichen Vokals, (z. B.: (1.) mundart167