Kisné Cseh Julianna (szerk.): Annales Tataienses IV. Arx – oppidum - civitas. A vártól a városig. Tata évszázadai. Tata Város Önkormányzata – Mecénás Közalapítvány, Tata, 2004.
Szatmári Sarolta: Tata a magyarországi érett középkor településhálózatában
Tata im hochmittelalterlichen Siedlungsnetz Ungarns Sarolta Szatmári Die 50. Jahresfeier - der erneuten Deklarierung für eine Stadt - von Tata ermöglicht uns, dass wir die siedlungsgeschichtliche Angaben wieder hinüberblicken können. Die Geeignetkeit dieser Gegend für die menschliche Ansiedlung zeigen jene ur-, römerund avarenzeitliche Fundstellen, die seit Erscheinung der ersten Monographien' zum Vorschein Kamen. 2 Zu meinen Bauforschungen bei der Ausgrabung (1964-1972) der Tataer Burg war es nötig sich mit der Mittelalter der Siedlung auch eingehend zu beschäftigen. Ich versuchte in meiner damaligen Abhandlung 3 die Ergebnisse der archäologischen Forschungen und die schriftliche Angaben über das Leben der Stadt zwischen 1000 und 1525 zusammenfassen. Ich besprach separat die geschichtliche Angaben der Abtei, der Burg und der Stadt. Zusammenfassend können wir feststellen, dass der fassbare Kern der Siedlung, der späteren Stadt, die Benedikterabtei war, 4 und um sich herum entstanden die mittelalterliche Dörfer. Die neuere organisatorische Kraft der Siedlung war die im 14. Jarhundert erbaute gutsherrliche dann königliche Burg, die als Herrschaftszentrum die Entwicklung der Stadt im Gang brachte und später bestimmte. 5 Tata wurde zwischen 1357 und 1387 ein Marktflecken. 6 Ein genaueres Datum kann man wegen des Fehlens eines Privilegbriefes nicht angeben werden. Ich möchte betonen, dass die Siedlung mit dem Namen Tata (seine mittelalterliche Benennung Thota, Thata, Dotis, Totis) schon seit mehr als 600 Jahren stadtliche Funktionen erfüllte und der vor 50 Jahren verliehene Titel hat nur diesen Rang zurückgegeben. Wir können mit Verwendung der Ergebnisse 735 neuerer stadtgeschichtlichen Forschungen auf folgende Feststellung kommen, dass die beide Teile der mittelalterlichen Tata -Alttata und Neutata - bis Ende des 15. Jahrhunderts faktisch städtische Funktionen erfüllten. Die mittelalterliche Siedlung von Tata wurde von dem Wasser bestimmt. Die Siedlungen entstanden auf den aus Sümpfe und Wässer emportauchenden Kalktufferhöhungen. Die älteste Siedlung war Alttata mit dem Zentrum am heutigen Kossuth Platz, das Zentrum von Neutata lag am heutigen Glockenfuss. In den alten Monographien von Tata wurde die Benediktinerabtei unter dem Haus der Fürdő Strasse 24 lokalisiert (im Keller kamen ein Reliquiarkreuz, ein Corpus und Bruchstücke von romanischen Steinmetzarbeiten zum Vorschein), obwohl die Forschungen Sándor Petényi diese Annahme nicht bestätigten. Die mittelalterliche Siedlungen von Alttata, Neutata und Hl. Ivan Berg hatten Pfarrkirchen. Wir kennen von diesen nur die genaue Lage der gotischen Kirche von Hl. Ivan Berg, in ihren Apsis lass Jakab Fellner eine Kalvarienkapelle erbauen. Die mittelalterliche Burg wurde in zweiter Hälfte des 14. Jahrhunderts zwischen den zwei Siedlungen erbaut und in ihrer Form und Ordnung an italienischen Wasserburgen erinnert. Die mittelalterliche Mühlen, die bedeutenste Denkmäler des 45