Kisné Cseh Julianna (szerk.): Annales Tataienses IV. Arx – oppidum - civitas. A vártól a városig. Tata évszázadai. Tata Város Önkormányzata – Mecénás Közalapítvány, Tata, 2004.

Sylvester Edina: Tata a kertek és a vizek városa

Tata, eine Stadt der Gärten und Wässer Edina Sylvester Tata hat in Ungarn eine besondere Stelle, weil ihre Entwicklung und hervorragene geschichtliche Rolle durch die eigenartigen kulturellen und umweltlichen Gegebenheiten sehr stark geprägt wurde. Die an der Grenze der Hügel- und Tieflandschaft liegende Stadt ist noch heute reich an Oberflächenwässer und daher wird Tata eine Stadt der Wässer genannt. Das erhaltene architektonische sowie das reiche naturelle Erbe gab den Grund und die Möglichkeit zur Errichtung eines Gartens um den Tataer grafischen Sitz. In Hinsicht der Gartenbau und Stadtgeschichte ist es auch wichtig, dass der englische Garten zum Tataer Herrschaftsitz gehörend allerdings als ein selbständig werdendes System entstand. Die Aufzeichnungen, Karten und Vermessungen des 18. und 19. Jahrhunderts zeigen die Entwicklung des Grundrisses und der Konstruktion vom Tataer englischen Garten. Die Angaben über die Umstände und die Zeitordnung des Baus befinden sich im Elemér Révay Nachlass (im Kuny Domokos Museum). Der Ausbau des Tataer englischen Gartens begann mit Teichbauarbeiten in den 1960-er Jahren. 7 Die erste Gebäude des englischen Gartens war das Sommerhaus (1784), sein Architekt Joseph Grossmann, mit den Gebäudezierden von Anton Schweiger. 8 In 1785 wurde schon das Gartenhaus (Sommerhaus) und seine unmittelbare Nähe sowie die Erweiterung des Gartens und die Planierung fertiggestellt. Am Ende dieser frühen Phase waren schon die Wandmalereien des Gartenhauses fertig und die Wand des kreisförmigen Zimmers dekorierten die Landschaftsfresken von J. Jankovszky. Die Vasen und Schranken bekammen ihre Plätze mit Hilfe des Architekts Anton Götz. Ein Erzeugnis der ersten Gartenbauphase war die heute nicht mehr bestehende Sternpromenade. Den Einfluss des sentimentalen Gartenstils (1788-1789) zeigen die künstliche Höhlen und Groten und am Anfang der 1780-er Jahre begann der Bau des Glashauses. Dies war der Vorläufer des Palmenhauses (Kiosk). 1797 ist die erste Datieung für den Bau des „türkischen Lusthauses" und um dieses Datum begann entweder die Planung oder der Bau der türkischen Moschee. Die Planung der Kunstruinen begann schon um 1785. In 1801 wurde der Garten nach der Berg Gasse (heute Sport Strasse) geöffnet und die zwei beflügelten steinernen Greife (ein Esterházy Symbol) von Anton Schweiger an der Residenz aufgestellt. Am Ende des 18. Jahrhunderts entstand in Tata der erste selbständige sentimentale Landschaftsgarten in Ungarn. Wir können den Umbau des inneren Schlossgartens im Landschaftsbildstil sowie die Entstehung der Endform des in der Tóstadt erbauten englischen Gartens im ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts gut verfolgen. 16 Diese Phase ist mit Miklós Esterházy eng verbunden, der sich selbst betont mit dem weiteren Ausbau des Gartens beschäftigte. 169

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