T. Bereczki Ibolya szerk.: Gyermekvilág a régi magyar falun: Az 1993. október 15–16-án Jászberényben és Szolnokon rendezett konferencia előadásai – A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok közleményei 50. (1995)

Varjú Róza: A népművészet az iskolai nevelésben. Csete Balázs rajztanári munkássága

Die Volkskunst in der Schulenerziehung (Die Tätigkeit von Balázs Csete als Zeichenlehrer) Die Ethnographische Zeichensammlung des Szolnoker Damjanich János Museums bewahrt seit 1958 das Vermächtnis vom Zeichenlehrer Balázs Csete. Dieses besteht aus Bücher, Studien, Tuschezeichnungen, Aquarelle. Die Anschauungen von Balázs Csete gestaltete die Geistig­keit der Jahrhundertwende. Seine Unterrichtsmethode gründet sich auf den Formenschatz der ungarischen Volkskunst. Für seine Schüler stellte er solche Anschauungstableaus zusammen, an denen er die Volkskunststile der verschiedenen ungarischen Gegenden und ethnographischen Gruppen systematisierte. Der in der Studie vorgezeigte Lehrgang aus 1936 demonstriert seine Bestrebungen. Er nahm oft an den Forschungsexpeditionen teil, um dort die Volkskunstornamentik zu sammeln (z. B. Kalotaszeg in Transsylvanien). An den Zeichenstunden gab er den Kindern viele Planungsaufgaben, las er viele Märchen vor und besuchte er mit ihnen die Museen gern. Sein Absicht war durch den Formenschatz der Volkskunst den Schönheitssinn auszustalten, die Kunstarten liebzugewin­nen. In seiner Tätigkeit als Zeichenlehrer stehen der Jugendstil, die Ideen und die reformpädagogische Bestrebungen der 30er Jahren in enger Zusammenhang. 414

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