T. Bereczki Ibolya szerk.: Gyermekvilág a régi magyar falun: Az 1993. október 15–16-án Jászberényben és Szolnokon rendezett konferencia előadásai – A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok közleményei 50. (1995)

Penczi Emília: Népi játékok a szolnoki Napsugár Gyermekházban

Volksspielanfertigung, Traditionbewahrung im Kinderhaus „Napsugár" in Szolnok Die Veränderung der dörflichen und städtischen Lebensart darf die Entbehrung der Tradierung, des Kennenlernens unserer Wurzeln und Volkskultur (darunter auch der Kinderfolklore) nicht bedeuten. Es ist wichtig, daß die Kinder die volkstümlichen Kleinhandwerke, die Anfertigung der Volksspielzeuge und die davon untrennbaren Volkstraditionen schon sehr früh kennenlernen. Das kann einen Grund für das Weiterleben der Volkskunst und für die vielseitige Erziehung, für die Förderung der Fähigkeiten der Kinder bilden. Mit diesem Zweck organisieren wir verschiedene Veranstaltungen - in Gruppen (Kindergarten- und Schulkinder) - individuell (Handwerkstudio „Gyökereink") - in Spielhäusern (gemeinsame Tätigkeit, Spiel der Kinder und der Eltern) - in traditionpflegenden Schaffenslagern für volkstümliche Kleinhandwerker. In allen Tätigkeitsformen lernen die Kinder die Anfertigung der traditionellen Volksspiele, die Anwendung der Naturstoffe (Ton, Rohrkolben, Stroh, Wolle, Liesche, Faden, Rute, Lumpen, Papier, Wachs, Perle, Leder, usw.) allmählich (ihrem Lebensalter entsprechend) kennen. Während der Anfertigung der Volksspielzeuge lemen die Kinder die Welt, die Spiele der ehemaligen Kinder, unsere volkstümlichen Handwerke und die sich dazu verknüpfenden Bräuche, Traditionen kennen. Ich hoffe, daß auch die nachkommenden Generationen unsere Volkskultur und Handwerke weitertradieren, weil ich meine: „...Die Arbeit der Väter machen die Nachfolger weiter..." 756

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