Gulyás Katalin et al. (szerk.): Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 22. (Szolnok, 2013)

Régészet - Cseh János: Gepida település régészeti nyomai Kengyel–Kiss-tanya mellett – 1990. Függelék: a gót nyelv házra vonatkozó szavainak köréből

CSEH JANOS: GEPIDA TELEPÜLÉS RÉGÉSZÉT! NYOMAI KENGYEL-KISS-TANYA MELLETT - 1990. FÜGGELÉK: A GÓT-GEPIDA NYELV HÁZRA VONATKOZÓ SZAVAINAK KÖRÉBŐL János Cseh Archeologische Spuren einer Gepidensiedlung am Bauernhof Kengyel-Kiss (1990) Der Verfasser macht die Andenkenmaterialien der Reste eines Wohnhaus vom 6. Jahrhundert n. Ch. des Fundortes Kengyel-Kiss-Bauernhof be­kannt. Die in die Erde oder bis zur Hälfte in die Erde vertieften Bauobjekte kamen im Herbst des Jahres 1990 im Laufe seiner eigenen Ausgrabun­gen zum Vorschein. Das Objekt A hatte eine rechteckige Form, Richtung West-Ost gepeilt und seine Größe war 440 x 360/370 cm. Auf die Struktur des Baus weisen fünf-sechs Säulenplätze hin, etwas ungewöhnlich ge­ordnet. Das Objekt F blieb zwar in einer superpositionierten Lage, aber in einem besseren Zustand als das erste aufbewahren. Es lag ähnlich gepeilt und zeigte sich eine beinahe quadratische Form mit der Größe 440 x 420 cm. Der Verfasser hat auf dem Boden des Hauses insgesamt acht Säulen­plätze ausgefaltet, was auf eine massive Konstruktion das Licht wirft. Das Gegenstandsfundmaterial der Siedlung kann reichlich und abwechs­lungsvoll genannt werden. In der Keramik sind alle drei grundlegende Gruppen zu finden: die mit Scheibe fein getöpferte, die gekörnt getöp­ferte und die grobe, handgeformte Gruppe. Ein herausragender Fund ist ein zu rekonstruierener Napf mit versiegelter Zierung, der das Andenken­material auf die mittleren Jahrzehnte des 6. Jahrhunderts n. Ch. datiert. Es gibt unter den Funden neben den weiteren Stücken der Versiegelung einige attraktive Beispiele der eingeglätteten Zierung der Tischgefäße. Die getöpferten Küchenwaren sind in größerem Teil mit Töpfen, Hen­kelkrug, Getreidekasten vertreten, manchmal mit gefurchter und einge­kämmter Zierung. Die grobe Keramik besteht großenteils aus Töpfen. Sonstige Funde: Bronzefiebel, Bronzenadel, eiserne Armspange, zwei­reihiger Beinkamm, bikonische Spindelknöpfe, Webstuhlbeschwerer, Schleifsteine, Mühlsteine, andere Begleitmaterialien (vorzeitliche Stein- mittel/Klingen, Strohlehm, Tierknochen, Horn, Fischbein, usw.) 111

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