H. Bathó Edit – Kertész Róbert – Tolnay Gábor – Vadász István szerk.: Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 12. (2001)
Das Mittelalterliche Gráberfeld von Petőfalva (Székelypetőfalva/Peteni, Komitat Covasna, Rumánien)
ZOLTÁN SZÉKELY DAS MITTELALTERLICHE GRÁBERFELD VON PETŐFALVA (SZÉKELYPETŐFALVA/PETENI, KOMITAT COVASNA, RUMAN Das südlich von Petőfalva liegende Gráberfeld wurde 1960 und 1978-80 archáologisch untersucht. Dabei wurde 283 Gráber freigelegt. Der Bestattungsritus war Skelettbestattung. Die Skelette lagen gestreckt auf den Rücken, nur eine Frau und ein Kind wurden in Hockerstellung gefunden. lm allgemeinen waren die Gráber W-0 gerichtet, doch fanden sich auch Gráber vor, die NW-SO orientiert waren. Die Beigaben sind gröstenteils Schmuck: Schláfenringe mit S-förmigen Ende, offene Ringé, Fingerringe, eisene Gürtelschnallen, Münzen, drei Pfeilspitzen (aus Eisen und Knochen) und Eisenmesser. Die Benützungszeitspanne des Gráberfeldes wird von den Schmucksachen sowie von den Münzbeigaben (Géza II (1142-1162), Stephan III (1162-1172), Béla III (1172-1196) vom Ende der ersten Hálfte des 12. Jhs. bis zum Ende dieses Jahrhunderts angegeben. Das Gráberfeld von Petőfalva hat áhniiche Merkmale wie einige andere aus dieser Zeit in Siebenbürgen bekannte Gráberfelder. Die Bestattungen dauerten zwei bis drei Generation einer Gemeinschaft, dessen spátere Bestattungen wahrscheinlich rund um die im 13. Jh. erbautene Kirche erfolgten. 220