H. Bathó Edit – Kertész Róbert – Tolnay Gábor – Vadász István szerk.: Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 11. (1999)
Beerdigungsbräuche der Anatolischen Türken
- Die Vorzeichen des Todes, die Glaubbilder über den Tod, die Volksvermutungen, die traditionelle Verhandlungen um den in Sterben liegenden. - Der Abschnitt "Vom Tod bis zum Totesmahl" umfasst die Grundwissen über die Beerdigungstraditionen. Beschreibt werden die Vermutungen über die Seele, die Methoden der Benachrichtigungen, die rituale Reinigung der Leiche, die Zeremonie der Verabschiedung. Bei der Behandlung der Grabanlagen und der Gedenkfreierlichkeiten des Totes (Totesmahle) behandelt sie die landes-, ethnischenVarienten. - Im Abschnitt über die Trauer und Totenklage analysiert sie wie die Zusammenhaltekraft der Gemeinschaft während dem Beerdigungsritus funktioniert. Die Bauernkultur der anatolischen Türken zeigt einen schönen Beispiel der Traditionsehre. Bei den als Beispiel gennanten Klagesliedern (als Volkslieder) werden auch die türkische Originalfassungen angegeben. - Schliesslich in dem vierten Abschnitt wird den Zusammenhang zwischen Friedhöfe und Gesellschaft analysiert. In der Geschichte Türkei wird nach typischen Zeitperioden - von den Seldjuk-zeiten über den Osmananzeiten bis Gegenwart - die Entwicklung der Grabmarkierungen behandelt, mit besonderem Hinsicht auf die Bezeizchnungen der führenden Schichten und des gemeinen Volkes, die Grabmarkierungen und Symbolysteme der städlischen und dörflichen Friedhöfen von Heute. Gestützt auf die Fachliteratur und auf öftliche Datensammlung gibt sie den Übersicht der Entwicklung der Grabmarkierungen vom XI. Jahrhundert bis Gegenwart. Die Arbeit wurde mit mehreren Abbildungen und Fotos illustriert. Ihrer Absicht nach hat sie eine Materialerschliessung zur ethnographischen Vergleichsuntersuchungen gemacht, welche den Ziel hat, die ungarische Forschungsarbeiten zu befördern. Die Autorin ist die Ethnographin des Nagykun-Museums "István Győrffy" in Karcag. 192